Corona-Ticker

83 neue bestätigte Covid-19-Fälle seit Dienstag im Landkreis Erding

Landkreiskarte mit einzelnen Gemeinden und Corona-Fallzahlen akut und insgesamt
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Die Corona-Fallzahlen der vergangenen sieben Tage im Landkreis Erding, aufgeteilt auf die jeweiligen Gemeinden plus Flughafen München

Ab morgigen Samstag wieder Impfbetrieb. Von den 27 Personen in Behandlung befinden sich 24 auf Isolierstation, drei auf Intensivstation, einer davon wird beamtet. 33.507 Tests bis dato durchgeführt.

Zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding sind seit Dienstag 83 neue Fälle (Altersspanne zwischen 0 und 96 Jahren) hinzugekommen. Die Zahl der bestätigten Fälle steigt damit von 4.338 auf 4.421. Die neuen Fälle stammen aus der Stadt Erding und folgenden Gemeinden:

Erding 20, Wartenberg 10, Taufkirchen 7, St. Wolfgang 6, Inning am Holz 5, Oberding 5, Dorfen 4, Fraunberg 4, Pastetten 3, Wörth 3, Forstern 2, Kirchberg 2, Moosinning 2, Steinkirchen 2, Walpertskirchen 2m Berglern 1, Bockhorn 1, Buch am Buchrain 1, Isen 1, Langenpreising 1, Neuching 1

7-Tage-Inzidenz bei 94,8

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Erding auf 100.000 Einwohner liegt nach offiziellen Angaben des RKI bei 94,8 (Vortag 06.01: 117,2). Die Zahl der Genesenen steigt von 3.731 Personen um 55 auf 3.786. Damit gelten derzeit 591 Personen als infiziert (05.01.: 563). Im Klinikum Landkreis Erding werden derzeit 27 Covid-19-Erkrankte behandelt, davon 24 auf der Isolierstation und 3 auf der Intensivstation (1 davon beatmet). Am Testzentrum in Erding wurden gestern und vorgestern 326 Personen getestet. Insgesamt wurden bisher 33.507 Tests durchgeführt.

Am Impfzentrum des Landkreises wird für den heutigen Freitag, 8. Januar die nächste Impfstofflieferung erwartet, so dass ab Samstag der Impfbetrieb wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann.

Um die Klinik Wartenberg im Zuge des Ausbruchsgeschehens unterstützen zu können, wurden in Abstimmung mit dem Ärztlichen Leiter Krankenhauskoordinierung, Dr. Rainald Kaube, in 2 Phasen zunächst 11 und wenige Tage danach 12 PatientInnen in umliegende Kliniken im oberbayerischen Raum verlegt. Somit wird derzeit in der Klinik Wartenberg außerhalb der regulären Reha-Therapie nur noch eine Isolierstation für maximal 20-25 Patienten betrieben. Unterstützt hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz hier mit der Bereitstellung entsprechender Fahrzeuge zum Krankentransport. Diese wurden teilweise auch aus anderen Landkreisen zur Verfügung gestellt. „Ich möchte mich für diese Unterstützungsleistung noch einmal ausdrücklich bei allen beteiligten Hilfsorganisationen bedanken.“, so Landrat Martin Bayerstorfer. Ebenfalls konnte weiteres Personal, u.a. auch von der Flughafenklinik München, an die Klinik Wartenberg vermittelt werden um den Betrieb weiter zu stabilisieren. Sobald sich die Situation weiter beruhigt hat, steht die Klinik Wartenberg wieder in vollem Umfang als Kapazitätserweiterung für die Behandlung nicht-intensivpflichtiger Patienten aus dem Landkreis Erding zur Verfügung.

Planbare und nicht absolut notwendige Operationen werden verschoben

Der Ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung für die Landkreise Erding, Freising & Ebersberg, Dr. Rainald Kaube, bittet in diesem Zusammenhang alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Sensibilität für die aktuelle Situation: „In den Krankenhäusern hat die Sicherstellung der Notfallversorgung aller PatientInnen, mit oder ohne COVID-Erkrankung, oberste Priorität. Dazu müssen Einschränkungen, wie die Verschiebung planbarer und nicht absolut notwendiger Operationen sowie sehr eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten für Patienten hingenommen werden. Außerdem muss aktuell mit deutlich höheren Wartezeiten sowie längeren Transportzeiten in ein geeignetes, möglicherweise weiter entfernt gelegenes Krankenhaus gerechnet werden. Es wird verstärkt darauf geachtet, dass alle Behandlungen, die ambulant durchgeführt werden können, auch in dieser Form erfolgen um den Stationär-Bereich in den Krankenhäusern zu entlasten.“

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