Autobahnanrainer suchen nach Lösungen

„A 94-Gipfel“: Verbesserung der Lärmsituation

„A 94-Gipfel“: Verbesserung der Lärmsituation
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Auf der A94 sollen die Einfädelstreifen – beispielsweise bei Forstinning – auf 500 Meter verlängert werden

„Die Probleme in den Gemeinden haben sich seit der Öffnung der A 94 weiter verstärkt“

Region – Die Anrainergemeinden der A94 im Norden des Landkreises trafen sich zu einem Ortstermin in Anzing. Vertreten waren die Bürgermeisterin Kathrin Alte (Anzing) (Katrin Alte), Bürgermeister Rupert Ostermair (Forstinning), Michael Stolze (Markt Schwaben), Leo Spitzauer (Vaterstetten) und Thomas Stark (Poing). Außerdem nahmen noch Landrat Robert Niedergesäß, MdL Thomas Huber und Vertreter der Autobahndirektion Südbayern und des Staatlichen Bauamtes Rosenheim teil. 

„Die Probleme in den Gemeinden haben sich seit der Öffnung der A94 in Richtung Altötting weiter verstärkt“ so Thomas Huber, „vor allem in Fahrtrichtung München von Hohenlinden bis zur Anschlussstelle Parsdorf“. So plädieren die Bürgermeister für eine Verlängerung der Einfädelstreifen in Fahrtrichtung München an den Anschlussstellen ­Forstinning, Anzing und Markt Schwaben auf zirka 500 Meter. Dort könnten durchgezogene Linien außerdem Abhilfe schaffen. 

Als weitere Maßnahmen wurde ein LKW-Überhol­verbot sowie der Rücknahme der seitens der Landeshauptstadt München kurzfristig geänderten Grünphasen an den Ampelschaltungen stadteinwärts am Ende der A94. Niedergesäß und Huber wollen deswegen mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sprechen. Zudem soll geprüft werden, ob das modellhaft eingeführte Tempolimit im neuen A 94-Teil­abschnitt im Landkreis Erding auch auf der Strecke im Landkreis Ebersberg verlängert werden kann. Als Alternative wären Steuerungsanlagen zur intelligenten Verkehrssteuerung denkbar. fu

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