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Anbau von Cannabis aus medizinischen Gründen soll erlaubt werden

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Die Petenten Philipp Ferrer, Micha Greif, Alexandra Scheiderer und Oberbürgermeister Dieter Reiter. © Roman Meyer

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter ist für mehr Aufklärung rund um das Thema Cannabis für Patienten.

Region - Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) möchte die Kriminalisierung von Cannabispatienten verhindern. Die Kapazitäts- und Lieferengpässe bei Cannabis als Medizin seien bekannt, so Reiter. Doch anstatt Patienten, die aus der Not heraus selbst ihre Medizin anbauen, zu bestrafen, befürwortet er die Nutzung der Münchener Stadtgüter für den Anbau von Cannabis als Medizin.

Die Stadtverwaltung prüfe hierzu nun die rechtlichen Rahmenbedingungen. Dies gab der Oberbürgermeister im Rahmen der Überreichung einer Unterschriftensammlung von ehrenamtlichen Aktivisten des Deutschen Hanfverband München bekannt.

Die Stadtgüter könnten sodann die Apotheken hier vor Ort beliefern, so Reiter weiter. Außerdem bräuchte es mehr Aufklärung über Cannabis als Medizin.

Die Petenten begrüßen die Reaktion des OB: „Hier geht es um teils schwerkranke Patienten, die wiederholt über Wochen oder Monate hinweg mit Lieferengpässen zu kämpfen haben.“ betont der Sprecher der Gruppe, Micha Greif. Aktuell sind lediglich drei bis sechs der 32 zugelassenen Medizinalhanfsorten verfügbar. Micha Greif

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