Kultur-Tipp

„Aufgschnappt“ in Birgitt Binders Corona-Stüberl in Dorfen

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Dorfen – Es ist eine harte Zeit für Künstler und für Veranstalter, da geht es auch dem Jakobmayer-Team nicht besser. „Wir haben unheimlich viele Termine auch prophylaktisch verlegt“, sagt Birgitt Binder. „Wir bewegen uns schrittweise wie die Regierung. Gott sei Dank haben wir das Saitenfestival auf 2021 verlegen können. Denn da machen auch Musiker aus Amerika mit.“ Froh ist sie auch, dass sie den Auftritt von Stephan Zinner auf Dezember verschieben konnte. Natürlich gebe es derzeit viele Streams, aber das sei nur einen Nottlösung und könne die Livekultur mit Publikum nicht ersetzen, findet die in Eibach wohnende Kultumanagerin, die selber als Mitglied der „Isar-Schixn“ von den Corona-Beschränkungen betroffen ist.

 Die Zeit nutzen sie und ihre Kollegin Astrid Wanninger beispielsweise, um endlich die Jakobmayer-Homepage zu aktualisieren. „Das wollten wir schon lange machen. Wir planen viel und reduzieren auch unsere Stunden. Und wir hoffen, dass es im Herbst wieder weitergeht“, sagt Binder. Jeden Abend daheim zu sein, sei schon ein ganz komische Gefühl. „Mir ist es schon lieber, es rührt sich was“, gibt sie zu. Sie genieße aber auch, dass sie jetzt mehr Zeit für ihre Familie, ihre beiden Töchter Loni und Lilli habe. In der Zwischenzeit verbringe sie an den Wochenenden auch viel Zeit in ihrem Corona-Stüberl. 

Kabarettistin und Buchautorin Claudia Pichler habe sie dort schon besucht und mit ihr einen Podcast für „Aufgschnappt“ gemacht, wo sie dies aufgegriffen habe. „Ich habe mit meiner Maultrommel in Folge 21 schön dazu gespielt und mit Loni a bissal was erzählt“ (https://aufgschnappt.podigee.io/21-good-vibrations). Und in einer weiteren „Aufgschnappt“-Folge 16 wird über Binders Leben als Kulturmensch und wie alles angefangen hat berichtet (https://aufgschnappt.podigee.io/16-kleinkunst-boertschi). Den Spielbetrieb im Dorfener Kulturzentrum werde man entsprechend der aktuellen Möglichkeiten so bald wie möglich wieder aufnehmen. Natürlich unter besonderen Hygienevorschriften und Abstandsregelungen. Bereits gekaufte Karten empfiehlt sie gegen Gutscheine einzutauschen. Schließlich ständen schon einige Nachholtermine toller Künster fest. Und  die Karten zurückzugeben sei für die Vorverkaufstellen recht umständlich.  - til

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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