Kultur in Zeiten von Corona

Auftakt der Biennale Bavaria International im Haager JUZ

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Die Tänzer von „Movetohot“ aus Burghausen beim Flashmop

Haag – Fast wie früher war es im alten Lichtspielhaus an der Mühldorfer Straße oder besser dem Haager Kino – die große Leinwand und die Vorfreude auf den Film „zu weit weg“ von Sarah Winkenstette. Im Rahmen der Biennale Bavaria International mit dem Thema „Heimatfilm unterwegs“ wurde das Jugendzentrum wieder zum Kinosaal. Mit einem Flashmop zeigten die Tänzer von „Movetohot“ aus Burghaussen gleich zu Beginn, was Tanzen heute für die Jugendlichen bedeutet. 

Wie Vorsitzender Günther Knoblauch eingangs zum Thema „Neuer Heimatfilm unterwegs“ erwähnte, geht es ums Miteinander und darum, „die Heimat zu gestalten“, sich selbst einzubringen, um als Gemeinschaft was zu erreichen“. Heimat ist für jeden individuell und für jeden Einzelnen auch daher von der Bedeutung anders. Regisseurin Sarah Winkestette zeigt dies in ihrem Film eindrucksvoll am Beispiel von Ben, welcher aufgrund eines Braunkohleabbaus sein „Dorf“ verliert, aber auch von seinem Mitschüler Tariq, welcher aus Syrien kommt und der Krieg ihn von seiner Heimat vertrieben hat. Die Definition „Heimat“ brachte Kommentator Peter Syr, welcher selbst lange Jahre in Schweden gelebt hat und jetzt wieder in seine Heimat Haag zurückgekehrt ist, mit „Heimat hat für mich viel mit Freundschaften zu tun“ und den vorbereiteten Plakaten auf den Punkt. Hier konnte jeder Besucher seine Interpretation von „Heimat ist …“ aufschreiben. Unter anderem waren hier dann „ein schönes Gefühl“, „Wichtig“ bis zu „Wo mein Herz ist“ zu lesen.  -  aj

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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