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Aufwendige Restaurierung der Wallfahrtskirche Maria Thalheim

Gerüst in Kirche
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Der Torbogen der Wallfahrtskapelle Maria Thalheim wird restauriert.

Seit mehr als einem Jahrzehnt wird das Gotteshaus instand gesetzt – nächster Teilabschnitt beginnt. Die Kirche ist für die älteste Marienwallfahrt im Landkreis Erding bekannt.

Maria Thalheim – Schon seit mehr als zehn Jahren sind in der Wallfahrtskirche Maria Thalheim die Handwerker tätig. Von 2009 bis 2013 wurde das Gotteshaus aufwändig saniert, nachdem Ende 2008 Teile des Stucks am Chorbogen heruntergefallen waren. Anfang 2009 wurde der teilweise instabile Stuck der Kirche restauriert.

Dabei wurden das teilweise marode Dach und die Holzunterkonstruktion der Decke saniert sowie die Deckenfresken, der Stuck und die gesamten Innenwände instand gesetzt. Die Kosten der bisherigen Maßnahmen belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Nun wurde wieder ein Gerüst aufgebaut. Das große Gittertor, ein kunstvolles Werk aus Eisen, soll wieder in frischem Glanz erstrahlen.

Dazu ist die Restauratorin Juliana Wentzel aus Regensburg nach Maria Thalheim gekommen. Sie wird das Objekt gründlich reinigen, Rost entfernen und farblich alles neu einfassen. Man rechnet mit Kosten von rund 30.000 Euro. Das schwarzgoldene Gitter stammt aus dem Jahre 1740 und war ursprünglich mal Grün. Später soll auch noch die Orgel, der Kirchturm und die Außenschale saniert werden.

Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt wurde erstmals im Jahre 1413 urkundlich erwähnt und ist die älteste Marienwallfahrt im Erdinger Land. In den Zeiten von Barock und Rokoko erhielt der spätgotische Kirchenbau seine besonders prächtige Ausstattung.

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