Kultur in der Isenstadt

Ausstellung über Alessandro Kokocinski in Dorfen läuft noch bis 14. Juli 

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Georg Mittermeier „Freundeskreis Kokocinski“, Anton Kremser „kultureller Arbeitskreis Dorfen“, Bürgermeister Heinz Grundner und Joachim Sommer, vor der Leihgabe der Sparkasse, der Glasmalerei (v.li.)

Dorfen – Der kulturelle Arbeitskreis Dorfen und der „Freundeskreis Kokocinski“ eröffneten zusammen die eindrucksvolle Ausstellung mit den Werken des Künstlers Alessandro Kokocinski im Sparkassensaal am Unteren Markt. Die Eröffnung der Ausstellung bot den Gästen nicht nur einen wunderbaren Einblick in das Leben und Wirken des Künstlers, sondern sprach die Besucher mit allen Sinnen an. Umrahmt durch die musikalische Darbietung von Claudia und Peter Hackl, mit südamerikanischen Rhythmen in Anlehnung an die Vita des Künstlers und einem Buffet unter anderem mit Weinen aus einigen der zahlreichen Ländern, in denen Kokocinski gelebt hat, wurde vergangenes Wochenende die beeindruckende Ausstellung „Kokocinski“ eröffnet.

Im Namen des kulturellen Arbeitskreises Dorfen begrüßte Anton Kremser die zahlreichen Gäste im gut gefüllten Sparkassensaal. Er bedankte sich beim ersten Bürgermeister der Stadt Dorfen, Heinz Grundner, für die Unterstützung bei der Umsetzung der Ausstellung, ebenso wie bei der Sparkasse Erding-Dorfen, vertreten durch den Vorstandschef Joachim Sommer, für die Leihgabe der größten Exponate – eine Glasmalerei und dem Gemälde „die Frau in Blau“ – sowie für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Versicherung der ausgestellten Werke. Sein Dank gilt auch den vielen privaten Kunstliebhabern, die ihre von Kokocinski erworbenen Gemälde als Leihgabe für die Ausstellung bereitwillig zur Verfügung gestellt haben. Weiterhin begrüßte er die damalige Lebensgefährtin des Künstlers, Nanjana Kunz, Eigentümerin des Schlosses zu Kalling, der ehemaligen Wirkungsstätte des weltbekannten Künstlers. Dort, so erzählt Georg Mittermeier, aber auch in der „Soafa“ in Dorfen, habe man den geschätzten Maler und Bildhauer bei dem ein oder anderen Fest antreffen und sein offenes Wesen kennenlernen können. So entstand auch die Idee der Skulptur, „die Jakobsleiter“, die nun im Lichthof des neuen Rathauses zu bestaunen ist. Mit dieser einzigartigen Erinnerung an den Künstler, der etwa ein Zehntel seines Lebens in Dorfen zugebracht hat, und der gelungenen Ausstellung, reiht sich Dorfen nun ein in die Metropolen der Welt. Die Ausstellung mit zahlreichen Werken des Künstlers kann noch bis zum 14. Juli im Sparkassensaal besucht werden und hoffentlich den ein oder anderen Besucher zu anregenden Gesprächen anleiten. Sie wird dem außergewöhnlichen und facettenreichen Künstler mehr als gerecht.  - nad

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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