Weihnachtliches Brauchtum in Zeiten von Corona

Bereits seit 25 Jahren wird ein Christbaum neben der Kirche vor dem Pfarrheim in Moosen aufgestellt 

Baum-Aufstellaktion mit Franz Reiter (knieend), Stefan Fellermayer (auf der Leiter) und Uli Huber (stehend)
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Baum-Aufstellaktion mit Franz Reiter (knieend), Stefan Fellermayer (auf der Leiter) und Uli Huber (stehend)

Gestiftet wurde die Fichte wie schon in den vergangenen Jahren wieder von Betty Kneißl aus Hubenstein

Moosen – Ganz akkurat und auf Sicherheit bedacht haben sich drei Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft Moosen vergangenen Freitag wieder daran gemacht, einen Christbaum neben der Kirche vor dem Pfarrheim aufzustellen.

Normalerweise bildet er den Mittelpunkt des Adventsmarktes, der dieses Jahr wegen Corona abgesagt wurde. Auf den Christbaum wollte man aber nicht verzichten. Damit sich kein Kirch- oder Spaziergänger sowie Besucher des Pfarrheims an den Kabeln für die Lichterkette verheddert, achteten sie akribisch darauf, dass diese hoch genug aufgehängt beziehungsweise im Pflasterboden versenkt wurden. Gestiftet wurde die Fichte wie schon in den vergangenen Jahren wieder von Betty Kneißl aus Hubenstein.

Vorsitzender Stefan Fellermayer, sein Vize Uli Huber und Fähnrich Franz Reiter stellen den Christbaum schon seit 25 Jahren hier auf. Danach geht es für Fellermayer und Huber noch weiter zum Kriegerdenkmal. Denn hier bringen die beiden immer einen großen Adventskranz zum Gedenken an die gefallenen und verstorbenen Kameraden an. Diese Tradition hat Fellermayers Vater Lorenz, der 36 Jahre lang Vorsitzender der Veteranen war, in den 70er Jahren eingeführt. Nach einiger Zeit der Vergessenheit wurde sie ebenfalls 1995 wieder eingeführt und der Kranz mit neuer Beleuchtung ausgestattet. - til

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