Verlosung zur Weihnachtszeit

Bier-Adventskalender vom Bräu z‘Loh

Braumeisterin Babsi Lohmeier-Opper und ihre junge Brauerin
Eva Winkler mit dem Bier-Adventskalender
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Braumeisterin Babsi Lohmeier-Opper und ihre junge Brauerin Eva Winkler mit dem Bier-Adventskalender.

Wenn dann sollte es schon was Besonderes, am besten Regionales und Schmackhaftes sein. Braumeisterin Babsi Lohmeier-Oppermann hat genau das Geschenk hergestellt, dass nicht nur ihm schmeckt. Jeden Tag ein anderes Bier, 24 Tage lang bis an Heilig Abend, das ist für eine Braumeisterin eine himmlische Vorstellung. So kam Barbara Lohmeier-Opper auch auf die Idee einen Adventskalender mit all ihren Biersorten vom Bräu z‘Loh zu erstellen: Helles, Dunkles, Märzen, Weißbier, Bräu Mare, Leichte Weiße, Kellerbier, Heller Bock und Kirtabier.

Kultbier

Brauen liegt den Lohmeiers im Blut. Schon seit vier Generation wird im idyllisch-versteckt gelegenen Loh bei Wasentegernbach, Gemeinde Dorfen Bier gebraut. Und zwar ein äußerst schmackhaftes. Sonst hätte die Marke nicht schon seit vielen Jahren Kultstatus nicht nur in der Region. Corona hat für das kleine Familienunternehmen das (Über-) Leben nicht einfacher gemacht. Die Konkurrenz ist groß, vor allem die Brauindustrie macht es den regionalen Brauereien nicht einfacher. Aber sich durchzuboxen mussten die Lohmeiers von Anfang an.

Jetzt erst recht

Die Firmenhistorie liest sich fast schon wie eine Schelmenstück des berühmten Schriftstellers Georg Lohmeier („Das königlich bayerische Amtsgericht“), ein Bruder ihres Opas. „Unsere Brauerei wurde gegründet, weil mein Uropa Michael wegen illegalem Bierausschank hingehängt wurde“, erzählt seine Urenkelin Barbara Lohmeier-Opper, die von allen nur Babsi genannt wird. Eigentlich hatte er nur für den Eigenverbrauch Bier gesiedet. „Aber es kamen so viele Leute, dass er a bisserl dafür verlangt hat.“ Grad extra meldete er nach der Anzeige eine Brauerei und Gastwirtschaft als Gewerbe an. Sein Sohn Nikolaus baute mit seiner Frau Maria die Brauerei kontinuierlich weiter aus und sie kurbelte den Umsatz an. Ihre Enkelin dankte ihr dafür mit einer eigenen Biersorte „Bräu Mare“.

Die neuste Kreation: das Helle „Bräu Mare“, in Erinnerung an die Oma Maria Lohmeier

1974 übernahm Babsis Vater Nikolaus die Brauerei und modernisierte sie. Er war ein echtes Orginal und mit Leib und Seele Braumeister. In seiner wenigen Freizeit sammelte er Bierflaschen, Bierfuizl, Biergläser und Etiketten. Eine einzigartige, museumswürdige Sammlung ist daraus entstanden. Er hatte vier Töchter, Babsi die älteste, fuhr schon als Kind gerne mit dem Bierwagen zu den Kunden mit. „Jeder kannte mich und ich fand das schön.“ 1998 stieg sie ins Geschäft mit ein.

Braumeisterin Babsi

Barbara Lohmeier-Opper im Gärkeller

Nach dem Abitur begann sie in Weihenstephan Brauereiwesen zu studieren, kürzte das Studium ab und machte eine Ausbildung zur Brauerin und anschließend zur Braumeisterin. In den folgenden Jahren wurde viel in die Modernisierung der kleinen Brauerei investiert und das Sortiment erweitert. Zwölf Biersorten, davon sechs feste Hauptsorten und drei Sommerbiere, Kirta-, Bock- und Starkbier sowie sechs alkoholfreie Getränke werden in Loh hergestellt. Als „Wächterin des Reinheitsgebots“ machte Babsi 2016 auf der Vernissage zum 500-jährigen Jubiläum des bayerischen Reinheitsgebot in München von sich reden. 2020 übernahm sie das Geschäft, schon vorher war sie Prokuristin, weil ihr Vater lieber brauen wollte und jeden Sud bis 2014 selber machte. Zwei Buben hat die mittlerweile 43-Jährige. Jeden Tag steht sie um 5 Uhr beim Einmaischen und hat vor 20 Uhr nie Feierabend. Elf Mitarbeiter führt sie, die ihr im Büro, bei der Produktion, im Lager und Vertrieb sowie beim Ausfahren im Fuhrpark helfen. Das Geschäft wird nicht leichter, die Rohstoffpreise steigen, auch die Spritkosten und der Bierkonsum der Leute ist eher rückläufig. Aber Babsi wäre keine Lohmeier, wenn sie davor zurückschrecken würden. Außerdem: Biere vom Bräu z‘Loh zu trinken ist für viele eine Einstellungssache, ein Zeichen der Verbundenheit mit der Heimat.

Doppelte Frauenpower

Braumeisterin Babsi und Jung-Brauerin Eva sorgen für Frauenpower und frischen Wind im traditionellen Handwerksbetrieb.

Am 1. Januar 2020 stieg Eva Winkler als Auszubildende ein. Ein Glücksgriff für beide. Sie hat ihre Ausbildung zur Brauerin in eineinhalb Jahren durchgezogen und den 1. Platz der Auszubildenden im Brauer- und Mälzerhandwerk aus ganz Oberbayern erreicht. Dafür wurde sie vom Präsident der Handwerksammer geehrt. Eva liebt es, wie ihre Chefin in einer kleinen Familienbrauerei zu arbeiten, wo noch alles Handwerk sie, wo sie den Entstehungsprozess des Bieres von Anfang bis zum Schluss mit begleitet und beeinflussen kann. Auch der Seniorchef hat Eva noch viel beigebracht. Ihr erstes eigenes Helles Niki-Blue hat sie schon kreiert, das Loher Helle auch schon mal mit Hollerblüten versetzt. Man darf also gespannt sein, was ihr in den nächsten Jahren noch so alles einfällt und vielleicht auf den Markt kommt. Vom schwachen Geschlecht kann bei den beiden nicht die Rede sein. Denn die Arbeit des Braumeisters ist vielseitig, anspruchsvoll und körperlich anstrengend. Temperaturschwankungen von 1 bis 2 Grad im Lagerkeller bis zu 30 Grad im Sudhaus sind die Regel. Blöde Sprüche von Mannsbildern an der Tagesordnung. das amüsiert die beiden nur. „Ich würde jederzeit wieder Brauerin werden“, sagen die Zwei unisono. Eva will nächstes Jahr noch den Meister machen und dann geht`s mit Frauen-Power in die nächste Zeitrechnung beim Bräu z‘Loh.

Gewinnspiel

Nach einer kurzen Pause gibt es den beliebten Bier-Adventskalender dieses Jahr wieder. Und weil die Braumeisterin und Inhaberin der kleinen Familienbrauerei unseren Lesern eine Freude bereiten will, verlosen wir drei Exemplare des Adventskalenders. Einfach das Gewinnspielformular ausfüllen und Teilnehmen. Die Kalender können direkt bei der Brauerei Lohmeier im Loh Nr. 7 abgeholt werden. Der Teilnahmeschluss ist am 16.11.2021. Viel Glück!

Das Gewinnspiel ist beendet.
Vielen Dank für Ihr Interesse! Besuchen Sie unsere Seite gerne wieder.

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