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Dorfener Wiesn: Ein echter Erfolg

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Abschluss Dorfener Volksfest 2022
Ein letztes Prosit auf die Dorfener Wiesn: Volksfestreferent Drobelitsch, das diesjährige Wiesnmadl Theresa Herzog, Festwirt Ernst Hennel, Sandra Bauer, Siegerin der Wiesnmadl-Wahl 2023, Bürgermister Heinz Grundner, Anita Feckl, Ordnungsamt-Chefin sowie die Festwirte Tobias Maier und Franz Egerndorfer v.l.) „Ein fulminantes Fest, das nichts zu wünschen übrig ließ“, so der Dorfener Rathauschef. © hes

Ein fulminantes Volksfest mit 60.000 Besuchern - Wirte, Besucher und Bürgermeister ziehen eine sehr erfreuliche Bilanz über die Dorfener Wiesn 2022

Dorfen – Kehraus im Festzelt: „Jetzt müssen wir noch abbauen“, sagte Tobias Maier am Sonntagabend nach der Wahl des Wiesn-Madls, dem Abschluss des Dorfener Volksfestes. Die drei Wirte Franz Egerndorfer, Ernst Hennel sowie Maier firmieren als „Gmaade-Wiesn GbR“ und haben heuer erstmals gemeinsam die Wiesn in der Isenstadt ausgerichtet. „Um die 60.000 Besucher“, bilanzierte Hennel nach der Veranstaltung.

„Ein frischer Wind“ wehe über das Volksfest, sagten auch die Besucher. Andere waren begeistert, weil „die Mass immer gut eingeschenkt“ war. Ein riesiges Lob ging zudem an die Brauerei Bachmayer: „Das beste Festbier aller Zeiten“, attestierten die Bierkenner vor Ort.

Ob Fahrgeschäfte, Essenstände, Mandelbuden oder die traditionelle bayrische Küche mit Schmankerln wie Gickerl, Antn und Ochsn - die Besucher trafen vom 12. bis 21. Oktober im Festzelt auf „Tradition und Moderne“, so auch der Slogan, mit dem die Veranstalter für das Volksfest warben. Das lag nicht zuletzt an der Musik, die von trendigen Bands wie „Tetrapack“ aus dem Landkreis bis zu zünftiger Blasmusi von „Innblech“ reichte. „Wir wollten eine Interessante Mischung für alle Altersgruppen bieten“, erklärte Maier.

Der Plan ging auf - Jung und Alt strömten in diesem Jahr in Scharen auf die heimische Wiesn: „Es waren mehr Besucher da, als 2019“, meinte Hennel, der sich zudem über enorm viel positives Feedback freuen konnte. „Das lag bestimmt auch an der zweijährigen Pause wegen Corona - die Leute waren ausgelassen und fröhlich, kamen an den Schanktisch und lobten Essen und Bier.“ Und Maier ergänzte: „Wir haben so viel Wertschätzung bekommen, das ist eigentlich eher untypisch, denn uns Oberbayern wird ja das Grantln nachgesagt.“

Von Katerstimmung war nach zehn Tagen Volksfestbetrieb nichts zu spüren, obwohl der Gerstensaft in rauen Mengen aus der Schankanlage in die Masskrügte floß. „Viel länger hätte das Festbier nicht mehr gereicht“, erklärte Hennel. Der langjähriger Experte im neuen Dorfener Wirte-Trio hat 15 Jahre „Prost-Mahlzeit“-Erfahrung beim Volksfest hinter sich. Ihm ist es auch zu verdanken, dass der Festbetrieb reibungslos verlief. „Wir konnten nahezu alle Mitarbeiter wiedergewinnen, die schon 2019 im Team waren“, erklärte der Co-Inhaber des E3 und der Shine-Bar. Rund 100 Aushilfen arbeiteten im Service, der Küche und an der Bar. „Mit einem neuen Team hätten wir das nicht stemmen können, keine Chance.“

„Ein echter Erfolg - ein fulminantes Volksfest, bei dem keine Wünsche offen blieben“, lobte Bürgermeister Heinz Grundner. „Nach der Wiesn ist vor der Wiesn“, so der Rathauschef. Das nächste Fest stehe im Zeichen des 1250-jährigen Stadtjubiläums von Dorfen.

„Wir werden bei der Ausschreibung für das kommende Volksfest auf jeden Fall dabei sein“, sagten Ernst Hennel, Tobie Maier und Franz Egerndorfer.hes

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