Veranstaltung Wasserschloss Taufkirchen

Ein Tag wie aus dem Bilderbuch

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Nene y los Cabronatas überzogen die Terrasse am Wasserschloss Taufkirchen mit einem Klangteppich aus südamerikanischen Klängen, der auch jenen gefiel, die eigentlich mit Jazz wenig am Hut haben

Gelb und grün waren die Tische eingedeckt, Getränke und Essen auf der Terrasse des Wasserschlosses Taufkirchen waren südamerikanisch angehaucht.

Taufkirchen – Die Zeichen standen auf Brasilien. Auch wenn der Sonntag spielfreier Tag war, beeinflusste die Fußball-Weltmeisterschaft dort die Veranstaltung. Der Vorsitzende von Sovie e.V. (Sozialie Verantwortung in Eigeninitiative), Bodo Gsedl, hatte als Kulturveranstalter ins Schwarze getroffen. Das Konzept, Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen abzubauen, sowie das gegenseitige Verständnis zwischen Bevölkerung und Patienten zu fördern, ist voll aufgegangen. Wegen der WM hatte Gsedl das Programm von Jazz am Schloss unter dem Motto „Brazil“ auf den einen Sonntag konzentriert. Normalerweise beginnt die Veranstaltung bereits am Freitag und dauert drei Tage. Diesmal nicht. Ab 11 Uhr sorgte die René Walden Big Band für die richtige Einstimmung, ab 13 Uhr standen Nene y los Cabronatas auf der Bühne und Opera Buffa bildeten gegen 15 Uhr den Abschluss. Man glaubte, die drei Bands haben das brasilianische Lebensgefühl inhaliert. Es gab eine südamerikanische Spezialitätenplatte, Chili con Carne, Tortilla Chips mit Dip und einen Fisch-Garnelentopf in Kokossud „Mucequa de Peixe“ zu essen, Caipirinha und seine alkoholfreie Variante Ipanema wurden angeboten und natürlich jede Menge anderer alkoholfreier und alkoholischer Getränke sowie köstliche Kuchen, Gebäck, Kaffee und Tee aus Sovies Welt, einen dicken Klecks Schlagsahne, falls gewünscht, und auch Eiskaffee sowie Eisschokolade. Dazu strahlte die Sonne vom Himmel, die für nahezu südamerikanische Temperaturen sorgte. Aber auf der Terrasse des Wasserschlosses spürte man immer einen leichten Lufthauch, der sie erträglich machte. Außerdem kam vom Wasser her auch ein wenig gefühlte Abkühlung. Dazu die melodische Musik, die auch den Leuten gefiel, die mit Jazz weniger am Hut haben, und der freie Eintritt – ein Tag, wie er im Bilderbuch nicht schöner hätte stehen können. ab

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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