Saisonaler Artenschutz

Bitte Krötenwanderungen in Dorfen melden!

Aktiver Umweltschützer mit Kröte in der Hand an einem  Amphibienzaun
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Aktiver Umweltschützer mit Kröte in der Hand an einem Amphibienzaun

Um diese Zeit wandern Amphibien von ihren Winterplätzen zu ihren Laichplätzen

Der BUND Naturschutz bittet die Dorfener Bürger, zu melden, wenn sie im Gemeindegebiet Krötenwanderungen beobachten oder an einer Straße überfahrene Kröten oder Frösche in nennenswerter Zahl auffallen – und zwar mit einer einfachen e-Mail an dorfen@bund-naturschutz.de

„Wir bekommen Anfragen von Freiwilligen, die sich gerne an der Amphibienschutzaktion beteiligen würden. Wir haben die Leute, wir haben die Krötenzäune – was uns fehlt sind die Kröten“, stellt Rita Rott, Sprecherin des BN Dorfen, ernüchtert fest.

Um diese Zeit wandern Amphibien von ihren Winterplätzen zu ihren Laichplätzen. Freiwillige Helfer des BN Dorfen haben über viele Jahre an mehreren Stellen in Dorfen regelmäßig Krötenzäune aufgestellt und die Amphibien abgesammelt, um sie mit Eimern über die Straße zu bringen. Viele tausend Kröten, Frösche und sogar Bergmolche konnten so davor bewahrt werden, von Autos überfahren zu werden. Lange waren die grünen Zäune in den frühen Frühlingswochen ein gewohnter Anblick an den Straßenrändern. Jetzt brechen die Bestände drastisch ein, es sind kaum mehr Tiere zu finden.

Das Foto zeigt einen aktiven Umweltschützer mit Kröte in der Hand an einem Amphibienzaun. Früher war das ein gewohnter Anblick. „Aber wo sind jetzt, die Kröten?“, fragen sich die BN-Aktiven. - Rita Rott

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