Vertrag unterzeichnet

Breitbanderschließung der weißen Flecken in St. Wolfgang

Schnelles Internet in St. Wolfgang künftig überall: Bürgermeister Ullrich Gaigl (2.v.l.) und Stadtwerkegeschäftsführer Klaus Steiner (2.v.r.) unterzeichneten den Vertrag zum Netzausbau. Im Bild hinten (v.l.): Sebastian Heiss (Stadtwerke), Verwaltungsleiter Christian Miksch und Alois Huber (Stadtwerke).
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Schnelles Internet in St. Wolfgang künftig überall: Bürgermeister Ullrich Gaigl (2.v.l.) und Stadtwerkegeschäftsführer Klaus Steiner (2.v.r.) unterzeichneten den Vertrag zum Netzausbau. Im Bild hinten (v.l.): Sebastian Heiss (Stadtwerke), Verwaltungsleiter Christian Miksch und Alois Huber (Stadtwerke).

Flächendeckend und schnell - Abschluss der Baumaßnahmen bis Ende September 2022

St. Wolfgang – Jetzt geht’s los: Die letzte Etappe zur Erschließung aller noch nicht mit schnellem Internet versorgten Anwesen in St. Wolfgang hat begonnen. Vergangene Woche haben Bürgermeister Ullrich Gaigl und der Geschäftsführer der Stadtwerke Dorfen GmbH, Klaus Steiner, einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Die Wirtschaftlichkeitslücke beträgt zirka 3,7 Millionen Euro. Die Gemeinde St. Wolfgang trägt davon aus Eigenmitteln rund 748.000 Euro.

Gaigl sei „froh, dass die Stadtwerke Dorfen den Zuschlag für den Auftrag bekommen haben. Damit haben wir einen sehr guten Partner mit Ansprechpersonen direkt vor Ort“. Das werde wichtig sein im Verlauf der Ausbaumaßnahmen und später im Netzbetrieb tauchen sicher Fragen und Anregungen auf, die man dann zügig klären könne. Insgesamt werden über 340 Gebäude mit schnellem Internet versorgt. Bis Ende September 2022 sollen alle Baumaßnahmen abgeschlossen sein, erklärte Steiner. Insgesamt werden tiefbauseitig 63 Kilometer erschlossen und 204 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt sein.

Eine gute Nachricht dazu: Die Kraftwerke Haag Netz GmbH wird die Baumaßnahmen nutzen, um auch die in der Trasse belegten Stromkabel unter die Erde zu legen. Die ersten Breitbandanschlüsse können noch heuer erstellt und aktiv geschaltet werden, versicherte der Technische Stadtwerkeleiter Alois Huber. Ziel des Vertrages sei es, so die Unterzeichner, den Auf- und Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen zur flächendeckenden Breitbandversorgung durch einen Zuschuss zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke an das Telekommunikationsunternehmen zu fördern. Dem hatte der Gemeinderat im Dezember 2020 zugestimmt und einstimmig den Auftrag zur Erschließung der unterversorgten Gemeindebereiche an die Stadtwerke Dorfen vergeben.

Steiner führte aus, die Stadtwerke werden den Breitbandausbau mittels Glasfasertechnologie durchführen in über 80 Ortsteilen und im Siedlungsbereich Hadersberg in St. Wolfgang. Alle betroffenen Haushalte seien dazu schriftlich informiert worden.

Der Glasfasernetzhausanschluss mit derzeit bis zu einem Gigabit/sec sei für die künftigen Nutzer kostenlos, betonte Steiner. Entscheiden sich die Kunden für einen der angebotenen Internet- und Telefontarife der Stadtwerke ist nach Schaltung des Anschlusses einmalig eine Aktivierungspauschale von 380 Euro zu bezahlen. In der Pauschale enthalten sind die Installation der Aktivtechnik im Haus und der Router (FritzBox).

Auf Wunsch kümmern sich die Stadtwerke um alle Formalitäten, wie Kündigung eines bestehenden Vertrages oder Telefonnummernmitnahme. Aber auch die Installation von Datenleitungen im Haus werden ausgeführt, müssen aber natürlich bezahlt werden. Die Corona-Krise habe gezeigt, wie enorm wichtig ein schneller Internetzugang sei, so der Geschäftsführer weiter. Das werde auch nach Corona so bleiben. Eine vernünftige Breitbandversorgung über Glasfasernetz sei somit „ein absolut entscheidender Standortfaktor für eine Kommune. Ich glaube, da geht’s gar nicht mehr ohne“. - we

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