Kommunalwahlen in Bayern

CSU-Wahlkampfstart in Dorfen mit Ilse Aigner

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Heinz Grundner betonte die Leistungen der CSU für Stadt und Landkreis.

Dorfen – Beim Neujahrsempfang der Dorfener CSU kam prominenter Besuch in den Jakobmayersaal: Die Präsidentin des bayerischen Landtags und Bezirksvorsitzende von Oberbayern Ilse Aigner war Festrednerin. Die Landtagspräsidentin lobte Bayern und vor allem die Zeit, in der wir leben, die gerade in den Sozialen Medien immer als „katastrophal“ dargestellt werde. Bayern gehe es so gut wie noch nie: „Früher gab es Machtblöcke – über den Krieg macht sich heute keiner mehr Gedanken.“ Das sei nicht selbstverständlich, blicke man auf Konflikte in der Welt. 

Für die Dorfener CSU war der Neujahrsempfang jedenfalls der Startschuss für den Wahlkampf – Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner und seine Parteifreunde präsentierten sich im besten Licht. Schließlich wisse die CSU, was sie in den vergangenen Jahren geleistet habe, dass Stadt und Landkreis sehr gut dastünden. Hausherr Grundner lobte Vereine und Verbände für ihr ehrenamtliches Engagement. Außerdem betonte er: „Wir sind eine starke und leistungsfähige Kommune.“ Die medizinische Grundversorgung passe, jeder fünfte Dorfener sei unter 18 Jahre alt. Die Wirtschaft müsse weiterentwickelt werden, der Klimawandel sei eine große Herausforderung, so Grundner. Weitere Herausforderungen in der neuen Legislaturperiode: Infrastruktur, aber auch neue Sportstätten. „Wir machen eine starke Kommunalpolitik“, schloss der Dorfener Rathauschef. 

Auch Landrat Martin Bayerstorfer kam zu Wort, stellte konkrete Pläne in den Raum, etwa eine Notfallambulanz für das Dorfener Krankenhaus. „Keine B 15 neu im Landkreis“ propagierte der Politiker. Und auch den Landwirten, die anlässlich der Veranstaltung vor dem Kulturzentrum protestierten, versprach er seine „volle Unterstützung“, ebenso wie den lärmgeplagten Anwohnern der A 94. Besonders stolz ist Bayerstorfer auf seine eigene Marke, die er auch in den letzten Tagen bei der Berliner Woche präsentierte. „Regionalität steht im Vordergrund“, warb er für die Vermarktung heimischer Produkte. Immerhin gebe es 2000 Landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis, lediglich 80 davon seien Bio-Betriebe. „Nichts gegen Bio“, sagte er, „aber wir unterstützen damit die Bandbreite der Landwirtschaft und des Handwerks in der Region.“  -  hes

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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