Gelungene Baumaßnahmen

Das ehemalige Sailstorfer-Haus in Buchbach wurde durch ein Wohnhaus ersetzt

Das fast fertiggestellte neue Sailstorfer-Haus am Marktplatz 7 mit Blick in die Wagnergasse mit der dortigen Tiefgarageneinfahrt
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Das fast fertiggestellte neue Sailstorfer-Haus am Marktplatz 7 mit Blick in die Wagnergasse mit der dortigen Tiefgarageneinfahrt

Für die sieben Wohnungen unterschiedlicher Größe liegen ausreichend Bewerbungen vor, über die in nächster Zeit abschließend entschieden werden soll.

Das ehemalige Sailstorfer-Haus am Marktplatz 7 wurde durch ein bauliches Juwel, so zumindest viele Buchbacher Bürger, ersetzt. Die Bauarbeiten für das von Architekt Josef Anglhuber geplante Mehrfamilienhaus sind inzwischen so weit fortgeschritten, dass aktuell nur noch die restlichen Innenarbeiten und im Anschluss dann noch die Außenanlagen erstellt werden müssen.

Bürgermeister Thomas Einwang (Wahlvorschlag Ranoldsberg) zeigte sich erfreut darüber, dass das Wohngebäude mit sieben Wohneinheiten bei den Buchbacher Bürgern gut ankommt. Er rechnet damit, dass die Wohnungen zum 1. Juli dieses Jahres bezugsfertig sein werden.

Für die sieben Wohnungen unterschiedlicher Größe liegen, so Bürgermeister Einwang, ausreichend Bewerbungen vor, über die in nächster Zeit abschließend entschieden werden soll. Mit dieser Maßnahme werde nicht nur optisch, sondern auch für die Belebung des Marktplatzes ein wesentlicher Beitrag geleistet.

Das ursprüngliche Sailstorfer-Haus hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Das Gebäude Marktplatz 7 wurde 1954 von der Gemeinde gekauft und zu einem Mehrfamilienwohnhaus umgebaut. Vorher wurde darin von Anton Sailstorfer eine Brauerei betrieben, die kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs aufgegeben wurde. Über mehrere Jahre hat der Marktgemeinderat darüber diskutiert, was mit dem nicht mehr anschaulichen und nicht mehr heutigen Wohnverhältnissen entsprechenden Haus geschehen sollte. Dabei stand auch die Sanierung zur Debatte, was aufgrund des schlechten Substanz schließlich verworfen wurde und sich der Marktgemeinderat somit für den Abriss und Neubau entschieden hat.

Der nun fast fertiggestellte Neubau des Sailstorfer-Hauses bestätigt ihre Entscheidung, so dass die geplanten Gesamtkosten der Baumaßnahme von 1,9 Millionen Euro nicht nur gut angelegt, sondern damit auch das Gesamtbild des historischen Marktplatzes weiter verbessert wird. Finanziert wird der Neubau mit staatlichen Fördergeldern aus dem „Kommunalen Wohnraumförderprogramm“ der Regierung von Oberbayern in Höhe von rund 1,64 Millionen Euro, wovon 545.500 Euro als Zuschüsse und etwa 1,1 Millionen Euro als zinsgünstige Förderdarlehen fließen. - fr

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