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Die digitale Lücke in Dorfen schließen

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Dorfen wird digital: Mit mehreren Hotspots in der Innenstadt ist es ab sofort möglich, überall online zu gehen.

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1 / 6(V.l.) Markus Jocher von Cima, Förderkreis-Chef Stefan Tremmel, Bürgermeister Heinz Grundner, Stadtwerke-Chef Klaus Steiner und Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Dorfen Andreas Schäffler beim Aufbau des ersten Hot-Spots. © ale
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2 / 6Das Schwein wird von Stefan Tremmel geschlachtet. © ale
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3 / 6Das Schwein wird von Stefan Tremmel geschlachtet. © ale
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5 / 6Erster Store-Check bei Farben Mayer. © ale
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6 / 6Erster Store-Check bei Farben Mayer. © ale

Dorfen – Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: In der Dorfener Sparkasse wurden zunächst die Sparschweine geschlachtet, die die Dorfener Bürger in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis fleißig gefüttert haben und danach wurde direkt die Verwendung des gesammelten Geldes präsentiert. Über 80 Porzellan-Schweinderl standen für die Aktion vom Förderkreis „Das Stadtschwein – jeder Cent gut für Dorfen“ in den Geschäften bereit für eine kleine Gabe der Bürger: Und die Dorfener haben fleißig gespendet. 

Traditionell werden die Sparschweine Anfang November, nach der Weltsparwoche geschlachtet. Hier wird jeder gesammelte Euro, der von privater Seite gespendet wurde, durch die Regierung von Oberbayern und der Stadt Dorfen verdoppelt. Und jetzt war es endlich soweit: Feierlich konnte der Vorsitzende des Förderkreises Stefan Tremmel die Stadtsparschweine schlachten. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Mit einer weiteren Spende der Sparkasse Erding-Dorfen wurde der gesammelte Betrag auf einen vierstelligen Betrag aufgerundet.

"Nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte"

Bürgermeister Heinz Grundner bedankte sich für die ehrenamtliche Arbeit, die der Förderkreis geleistet hat, um die Stadtentwicklung nach vorne zu treiben. Das Programm „Innerstädtisches Entwicklungskonzept – Leben findet Innenstadt“ ist für die Unterstützung und den Erhalt der Dorfener Innenstadt auf die Beine gestellt worden, um privates und öffentliches Engagement miteinander zu verbinden. 

Dabei sind die Stadt Dorfen, die Banken, der Handel, die Gewerbetreibenden, der Einzelhandel in der Innenstadt und die Bürger von Dorfen und der Umgebung gefragt. „Wir haben eine hervorragend situierte Einzelhandelsituation in der Innenstadt, aber nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte“, so Grundner.

Internetzugang für die gesamte Stadt

Mit dem gesammelten Geld wird nun die Innenstadt von Dorfen auf den neuesten digitalen Stand gebracht. 13 WLAN-Hotspots, die mitunter die Stadtwerke Dorfen bereitstellt, werden am Unteren Markt, am Marienplatz, am Rathausplatz und am Johannisplatz aufgestellt, um für ein durchgängiges Internetvergnügen zu sorgen. Und das ist noch nicht alles.

Der Rest des Geldes wird für die sogenannten Store-Checks verwendet. Hier nehmen die Geschäfte in Dorfen teil, um sich mit Profis über Verbesserungen zu beraten. Diese Beratung übernimmt die Firma CIMA, die seit April 2016 das Thema Stadtmarketing in Dorfen betreut. 

Dabei soll das Geschäft aus der Sicht des Kunden betrachtet werden: Die Fassade, der Eingang, die Warensortierung, die Orientierung im Laden und natürlich das Personal wird hier unter die Lupe genommen. Dabei werden eventuelle Verbesserungen vorgeschlagen und umgesetzt. Mit dabei ist das Fachgeschäft Farben Mayer, das Haushaltswarenfachgeschäft Gröschl, der Eisenwarenladen „Zum Pollin“, der Heuschneider, die Sparkasse Dorfen, das Schuhgeschäft Max Schmid Schuhe und der Zeitschriftenkiosk Weilnhammer. 

Den Anfang hat das Fachgeschäft Farben Mayer gemacht. In einem fast zweistündigen Gespräch und einer Begehung des Geschäfts haben die Berater von CIMA praktikable Anregungen und konstruktive Kritik geäußert, wie der Fachhandel sich weiter verbessern könnte. Die Bewertung steht noch aus, dennoch fand Aloisia Mayer, dass sich der Store-Check definitiv gelohnt habe. ale

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