Im Niklholz

Rotarier pflanzen mit Grundschülern aus Dorfen einen Zukunftswald

Rotarier pflanzen mit Grundschülern aus Dorfen zukunftswald
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Die Grundschüler waren mit viel Engagement bei der Arbeit.

Douglasien, Elsbeere, Esskastanien – Rotarier pflanzen mit Grundschülern aus Dorfen einen Zukunftswald im Niklholz

Dorfen – Das Ökosystem des Waldes steht in der dritten Grundschulklasse auf dem Lehrplan. Mit einer Baumpflanz-Aktion unterstützte der Rotary Club Dorfen vor den Osterferien den Unterricht in der Praxis und sorgte dabei für ein bleibendes Erlebnis bei den Schulkindern.

Ins Gehölz pirschen, den Vögeln lauschen - den Wald hautnah erleben: Einen ganzen Vormittag verbrachten die Drittklässler der acht Grundschulen im Einzugsgebiet Dorfens am Westrand der Waldflächen der Nikolaistiftung in Waxenberg bei Großköchlham. Anhand eines Blätter-Memorys lernten die Schüler unter der Regie von Waldpädagogin Steffi Kratzer die Vielfalt der Bäume kennen, mit verschieden starken Baumscheiben konnten sie zudem das Alter von Bäumen ermitteln. Ziel der Aktion: „Wir wollten dem Nachwuchs beibringen, daß der Wald für Mensch, Natur und Klima wichtig ist und uns nebenbei Holz für verschiedenste Zwecke liefert - freilich auf spielerische Art“, sagte Kratzer.

„Der Mischwald sei der Wald der Zukunft“, erklärte Förster Walter Zwirglmaier. „Douglasien, Elsbeere, Esskastanien, Speierling und Stieleichen werden einmal einen klimaresistentes Gehölz bilden.“ Die Schüler setzten Setzlinge in Pflanzlöcher, die zuvor von den Dorfener Rotariern gegraben wurden. Auf einem Anhänger steht nun der Namen jedes Kindes, das einen Baum gepflanzt hat. Auch Bürgermeister Heinz Grundner besuchte die Aktion und natürlich steht nun auch ein Baum mit dem Namen des Rathauschefs im „Zukunftswald“ der Grundschüler.

An diesem Vormittag wurde allen Kindern klar, daß der Wald für Mensch, Natur und Klima wichtig sei und zudem Holz für verschiedenste Zwecke liefere, so Rotary-Präsident Hans Baumgartner. Auch ein weiteres Ziel sei mit der Aktion erreicht worden, meint der Dorfener: „Die Verbundenheit der nachfolgenden Generation mit dem Wald im Allgemeinen und mit dem Holz der Nikolaistiftung im Speziellen.“ Ein bleibendes Erlebnis, meinte Baumgartner, das bestimmt den einen oder anderen Schüler immer wieder einmal in den eigenhändig gepflanzten Wald zurückführen werde: „Die Aktion war ein sonniger und erlebnisreicher Tag für die Kinder.“

mh

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