Interessante Reise

Dorfener Rotarier in Moldau

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Unterwegs in der moldawischen Hauptstadt Chisinau (v.l.): Dirk Anders, Folke Schriever, Gabi Anders, Fritz Kratzer, Alex Schubert, eine moldawische Reiseführerin, Corinna Joswig-Hofmeister, Martin Greimel, Rosemarie Graßer, Klaus-Peter Lutz, Hans Graßer, Heinz Meister, Jens Krautscheid und Bernd Meister

Dorfen – Eine interessante Reise in die Republik Moldau (Moldawien), die zwischen der Ukraine und Rumänien liegt, hat eine Gruppe des Rotary Club Dorfen gemacht. Empfangen und betreut wurde die Delegation aus der Isenstadt dort vom Dorfener Alex Schubert, der für drei Jahre als Projektmanager eines EU-Projekts zur Unterstützung der Polizeireform in der Republik Moldau tätig ist. „Meine Aufgabe ist die Beratung des Innenministers, seines Staatssekretärs und des Polizeipräsidenten bei der Umsetzung der Reform, um europäische Standards zu erreichen“, schildert Schubert seine Tätigkeit. 

Die Dorfener Reisegruppe, unter Führung von Hans Graßer, wurde von Schubert in der moldawischen Hauptstadt Chisinau empfangen. „Es war unglaublich interessant“, schildert Graßer seine Eindrücke. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Generalinspektorats der Polizei, eine Besichtigung von Chisinau, ein Ausflug nach Odessa an die Schwarzmeerküste, eine Führung durchs Kloster Curchi sowie durch einige orthodoxe Kirchen und eine Fahrt nach Tiraspol in Transnistrien. „Davon hatte ich vorher noch wie was gehört“, gesteht Graßer. Transnistrien hat sich von der Republik Moldau abgespalten, hat ein eigenes Parlament und ist, laut Graßer, „so ähnlich wie die Ukraine russisch orientiert, im Gegensatz zum europäischen geprägten Moldawien“. Mit einem Unterschied: „Die 5000 dort stationierten russischen Soldaten sind wirkliche Friedenssoldaten.“ Früher hatte es dort immer wieder Unruhen gegeben.

„Rund sieben bis acht Kilometer sind wir jeden Tag gelaufen“, berichtet der Dorfener Delegationsleiter, und bei allen Besichtigungen sei auch das Kulinarische nicht zu kurz gekommen. „Tolle Restaurants gibt es da“, schwärmt Graßer. Und die Dorfener Gruppe durfte sich auch im Kochen von moldawischen Spezialitäten wie Placinta (Gebäck) und Sarmale (Kohlrouladen) versuchen. Vor allem aber die beiden größten Weinkeller der Welt hätten die Reisegruppe beeindruckt. „Da hat jeder von den beiden Kellern Gänge, die insgesamt rund 100 Kilometer lang sein sollen“, erzählt Graßer und fügt lachend hinzu: „Da hätten wir es auch noch länger ausgehalten.“  - wk

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