Bildung

Eine wunderbare Wegbegleiterin und Lehrerin: Hilde Schirmbeck

Abschied Hildegard Schirmbeck
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Hildegard Schirmbeck wird von einem Schüler zum Tanz aufgefordert

Ein „großes Stück menschliche Wärme, eine tragende Säule und eine Institution der Schule Moosen ist weg“, meinte Schulleiterin Anneliese Weger bei der Verabschiedung ihrer Kollegin Hildegard Schirmbeck.

Wie beliebt die Pädagogin war, zeigte sich bei ihrer Abschiedsfeier, bei der Schüler und Lehrer jede Menge unterhaltsame Tanz- und Gesangseinlagen sowie Sketche einstudiert hatten. Pezzi-Ball-Trommler, Clowns, Volkstänzer, Flötenensembles, ihre Gruppe Irish Moos und andere Formationen traten auf. 1974 zog Schirmbeck ganz bewusst, wie sie betonte, nach Moosen und trat ihren Dienst in der Grundschule an. Dass eine Lehrerin verabschiedet wird, die 40 Jahre an der selben Schule unterrichtete, komme selten vor, betonte Bürgermeister Franz Hofstetter. Dass sie mit ihrer Familie nicht nur 40 Jahre in Moosen wohnen, sondern ein Teil des Dorflebens seien, sich auch außerhalb der Schule engagieren, freue ihn besonders. Auch Schulrätin Ursula Kopplinger würdigte Schirmbeck. Eine gelungene Einschulung, ein erfolgreicher Start in die Schule sei Schirmbeck immer am Herzen gelegen. Weger erinnerte noch an ihr soziales Engagement. Sie habe ein besonderes Herz für sozial schwächer gestellte Kinder, seien es die indischen Mädchen, denen sie mit ihrer Joidas-Kinder-Hilfe den Schulbesuch ermögliche, oder Flüchtlingskinder, die sie stets förderte. „Sie war mir eine wunderbare Wegbegleiterin und Beraterin.“ Dass sie nach ihrem Abschied in ein schwarzes Loch fallen werde, widerlegte Schirmbeck auf witzige Weise, in dem sie eine ellenlange Rolle von Vorhaben vorlas, die sie noch tun wolle. til

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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