Kirche in Zeiten von Corona

Erstkommunion im Holzland

Die Anwesenden bildeten mit ihren Körpern ein Kreuz.
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Die Anwesenden bildeten mit ihren Körpern ein Kreuz.

In fünf Gottesdiensten wurden 27 Drittklässler und ihre Familien in den jeweiligen Pfarrkirchen auf den Weg zu ihrem großen Fest eingestimmt.

Holzland – Anfang des Monats begann im Pfarrverband Holzland die Vorbereitung zur Erstkommunion 2021 für die Pfarreien Burgharting, Hohenpolding, Inning am Holz, Schröding und Steinkirchen. Aktuell sind die Feiern je nach Pandemiesituation für Juni oder Juli geplant.
In fünf Gottesdiensten wurden 27 Drittklässler und ihre Familien in den jeweiligen Pfarrkirchen auf den Weg zu ihrem großen Fest eingestimmt.
In den Andachten mit Pastoralreferent Toni Emehrer zum Thema „Ich bin getauft“ wurden sie an das erste Sakrament in ihrem Leben erinnert.
Dabei stellte Toni Emehrer das Kreuzzeichen an den Beginn. Er erklärte den Anwesenden die verschiedenen Formen des Kreuzzeichens und forderte sie auf, mit dem Körper ein Kreuz zu bilden.
Was bei der Taufe geschieht, erklärte Pastoralreferent Emehrer anhand des Deckengemäldes der Pfarrkirche in Steinkirchen. „Gott ruft im Heiligen Geist, der als Taube dargestellt ist, Jesus zu: Du bist mein geliebter Sohn! Bei der Taufe sagt dies Gott zu jedem von uns.“ Deshalb durften dann alle Kinder und auch ihre Eltern ihren Namen nennen und der Namenspatron wurde dabei um die Fürbitte bei Gott gebeten. Jede Familie erhielt dann eine kleine Schüssel mit frisch gesegnetem Wasser und die Familienmitglieder durften sich dann gegenseitig ein Kreuzzeichen auf die Stirn zeichnen.
Vor dem abschließenden Segen gab es noch eine freiwillige „Hausaufgabe“ für alle. In einem Gespräch mit Eltern und Taufpaten, sollen die Kinder etwas über ihre Taufe erfahren. Vielleicht könnte die Taufkerze hervorgeholt oder auch Fotos von damals angeschaut werden, so die Aufforderung von Pastoralreferent Toni Emehrer.

Frage an den Pastoralreferenten Toni Emehrer:

Welche Änderungen bewirkt die Pandemie in der Erstkommunionvorbereitung?
Da es momentan nicht erlaubt ist, dass wir Erstkommuniongruppen bilden, bleibt nur die Form des Gottesdienstes. So möchte ich zunächst einzelne Gottesdienste mit den Erstkommunion-Familien feiern und hoffe, dass vielleicht nach Ostern wieder vereinzelt Gruppenstunden möglich sind.
Natürlich ist es anstrengender, wenn ich in den fünf Pfarreien jeweils einen Gottesdienst feiere, aber es ist auch sehr schön, denn es sind die ganzen Familien eingeladen und es hat mich sehr gefreut, dass beim ersten Termin bei vielen Kommunionkindern die ganze Familie mit dabei war.
Solange es keine Gruppenstunden geben kann, tragen die Familien mehr Verantwortung für die Weitergabe des Glaubens. Darin liegt auch eine große Chance.
Deshalb möchte ich den Familien auch immer kleine „Hausaufgaben“ mitgeben, dass das, was im Gottesdienst geschieht, zu Hause nochmals besprochen und etwas weitergeführt wird. Für die Kinder ist es etwas Besonderes, wenn sie mit ihren Eltern über Glauben reden können. - MoKro

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