Helau!

Faschingsumzug in Taufkirchen

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Buntes Treiben beim Faschingsumzug in Taufkirchen.
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Buntes Treiben beim Faschingsumzug in Taufkirchen.
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Buntes Treiben beim Faschingsumzug in Taufkirchen.

50 Gruppen sind bei bestem Wetter durch die Vilsgemeinde gezogen.

Taufkirchen – Gefühlt war die ganze Gemeinde am Sonntag im Taufkirchener Zentrum, um den Faschingsumzug zu begleiten. Bei bestem Wetter waren an die 50 Gruppen zu Fuß und mit geschmückten Wägen unterwegs, um die geschätzten 8000 Besucher zu erfreuen.

 Monatelang hatten viele ihren Auftritt vorbereitet und alles liebevoll ausgestattet. Die Taufkirchener Schäffler führten den Zug an, an dem viele Gruppierungen aus der ganzen Region, Vereine, Privatpersonen und Unternehmen sowie Blaskapellen und Musikanten mitmachten. 

Viel hatten sie sich einfallen lassen, auch heiße Eisen packten sie an, vom Brexit über Feinstaub bis zum Klimawandel reichten die Themen. Vor allem auch die jungen Teilnehmer, Burschenvereine, Landjugend und Haisl-Leute prangerten Missstände an. Sie kamen zumeist in mächtigen Gefährten mit lauter Musik.

 Schön waren die vielen Fußgruppen anzusehen. Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins hatten sich als freche Früchtchen verkleidet, die auf die fehlenden Streuobstwiesen hinwiesen, die Hofkirchener Gartler baten: „Säht Blumen“ und die Himolla Blaskapelle erinnerte an zu viel Verpackungsmüll. Beliebt waren auch tierische Mottos. Der Gemeindekindergarten kam mit seinem Zoo für wilde Tiere, die Pfarrgemeinderäte des gesamten Pfarrverbands Taufkirchen als Tiere der Arche mit Pater Paul als Noah. 

Der trauernde BSG-Vorstand trug das Starkbierfest zu Grabe, das dem Brandschutz zum Opfer fallen könnte. Die Gemeindemitarbeiter zogen samt Bürgermeister Franz Hofstetter und Landrat Martin Bayerstorfer als Dompteur mit ihrem „Zirkus Kommunale“ durch die Straßen. 

Aufwändig gestaltet zeigten sich auch die Hofkirchener mit ihrer neuen Schwimmbad-Idee: „Wenn wir in die Vils zum Planschen gehn, werden die Dorfener im Rutzmoos noch im Trocknen stehen“, erklärten sie. 

Mit Sprungturm, Planschbecken und vielen Badefreunden im Bademantel verliehen sie dem ganzen Nachdruck. Der SC Moosen feiert sein 70-jähriges Bestehen, der Reit- und Fahrverein sein 60., was sie mit großen Fahrzeugen publik machen. 

Die Taufkirchener Gemeindewerke präsentierten sich mit ihrem ganzen Repertoire – Wasserkraft, als freilaufender Hydrant, Photovoltaik-Anlage und qualmten aus so manchem Rohr. Gebastelt hatten sie das alles selber daheim. 

Die Himolla-Belegschaft fuhr als himmelblaue Schlümpfe und Fadder Abraham auf, die VR Bank schickte rosa Sparschweine durchs Volk und die Sparkasse rote Tresorknacker. Die Jugend favorisierte überdimensionale Party-Laster, die sie gern ins Schwingen brachte, was für die Besatzung zwar stimmungsvoll ist, dem Publikum aber eher unheimlich war. 

Durch die riesigen Zugfahrzeuge kam es immer wieder zu Engpässen und der Gaudiwurm geriet dadurch ins Stocken. An diversen Imbissen und örtlichen Lokalen konnten die Besucher während des beschwingten, friedlichen Faschingsumzug einkehren.

 Die begeisterte Menge zeigte Anerkennung und Wertschätzung für die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die alle Beteiligten investierten und feierte in diversen Örtlichkeiten noch lange nach. ino

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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