Gesundheit

Am 11. Februar ist Internationaler Epilepsie-Tag

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Kurzschluss im Gehirn
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Kurzschluss im Gehirn

Kurzschluss im Gehirn: Was passiert bei einem epileptischen Anfall?

Region - Epileptische Anfälle sind vorübergehende Funktionsstörungen im Gehirn mit der Folge eines kurzfristigen Kontrollverlusts über Körper und Psyche. 0,5-1 Prozent der Bevölkerung leiden an Epilepsie und die Anzahl der Neuerkrankungen pro Jahr liegt bei 0,04 Prozent. 

Besonders häufig sind Neuerkrankungen in den ersten fünf Lebensjahren sowie ab dem 60. Lebensjahr. Damit ist diese neurologische Erkrankung nach Migräne die zweithäufigste chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems.

Seit 2011 findet immer am zweiten Montag im Februar der Internationale Epilepsietag statt – eine Kampagne des International Bureau for Epilepsy (IBE) und der International League for Epilepsy (ILAE).

So soll dazu beigetragen werden, die Stigmatisierung der Epilepsie-Erkrankten durch Aufklärung abzubauen. Das unterstützt auch TV-Wartezimmer, Europas größtes Gesundheits-TV-Netzwerk: „Mit unserem Patientenfilm "Epilepsie" tragen wir zur Aufklärung der Bevölkerung bei, so dass Betroffene nicht länger stigmatisiert, sondern akzeptiert und behandelt werden können!“, erklärt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer des in Freising ansässigen Unternehmens.

Der TV-Wartezimmer-Film „Epilepsie“ erklärt mit eindrucksvollen Bildern die Vorgänge, wenn Hirnströme aus dem Gleichgewicht kommen. Ob wach oder schlafend – das Gehirn ist ständig aktiv, Nervenzellen kommunizieren unablässig und Signale wandern zwischen ihnen als elektrische Entladungen. 

Eigentlich ein stabiles und kontrolliertes Gleichgewicht. Doch wenn viele Nervenzellen gleichzeitig „feuern“, entsteht eine Art Kurzschluss im Gehirn, als würde die Sicherung im Kopf durchbrennen und das Licht ausgehen: Epilepsie.

Doch Epilepsie äußert sich sehr unterschiedlich: Manche Anfälle dauern nur wenige Sekunden und machen sich kaum bemerkbar (Absencen), andere halten länger an und werden von Zuckungen und Krämpfen begleitet, auch das Bewusstsein kann dabei verloren gehen.

Epilepsie ist allerdings in den meisten Fällen medikamentös gut behandelbar, so dass ein normaler Alltag möglich ist. Frauke Rösl/TV-Wartezimmer® GmbH & Co. KG

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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