Firmung im Holzland

„Firmung dahoam“ in Burgharting

Firmung in Burgharting
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Die Firmlinge Thomas Bachmaier, Niklas Strobl, Hannah Stuckenberger und Nico Weber (Foto) mit Diözesanjugendpfarrer Richard Greul (vorne r.), Holzlandpfarrer Jacek Jamiolkowski (3.v.r.), Pastoralreferent Toni Emehrer (4.v.r.), Pastoralassistent i.V. Christian Zeug (2.v.r.) und Firmhelfer Sebastian Weber (3.v.l.)

St. Vitus in Burgharting ist die kleinste der fünf Pfarrkirchen im Pfarrverband Holzland.

Seit mehr als 20 Jahren gab es wegen zu großer Firmlingsjahrgänge im PV keine Firmung mehr in Burgharting, Doch 2020 ist alles anders: Nachdem die Holzlandfirmung mit Weihbischof Haßlberger, die Anfang Juli in Inning am Holz geplant gewesen wäre, coronabedingt dezentralisiert worden war, bekamen auch die Burghartinger Firmlinge ihre „Firmung dahoam“. Als Firmspender kam der ehemalige Holzlandkaplan, Diözesanjugendpfarrer Richard Greul.

Der kleine, familiäre und nicht minder feierliche Gottesdienst, mit den vier Firmlingen, samt Paten und Familien, Holzlandpfarrer Jacek Jamiolkowski, Pastoralreferent Toni Emehrer, Pastoralassistent i.V. Christian Zeug und Firmhelfer Sebastian Weber wurde musikalisch umrahmt von einer kleinen Besetzung der Bruckner Kantorei unter Leitung von Christian Weber und Johanna Pfeiffer an der Orgel.

Die Firmlinge empfingen unter Einhaltung der Hygienevorgaben das Sakrament der Firmung, ihnen wurde der Heilige Geist zugesprochen, der sie bekräftigen soll, „hinauszugehen“ und das Evangelium, ihren Glauben zu verkünden. Sie sollen ein Glaubenszeugnis abgeben, begleitet von Eltern, Paten und Lehrern. Greul veranschaulichte den Glauben an Gott an dem Flammenmobile aus der Firmvorbereitung, das von der Kirchendecke hing. Dies hat einen Punkt, an dem es aufgehängt ist, so Greul, „einen Haltepunkt, eine Stelle, die nach oben weißt. Das ist für uns Gott“, erklärte er, und er wünschte den Firmlingen, dass sie immer wieder den einen Punkt, Gott, suchen mögen, ihr Leben an diesem Punkt ausrichten und sich daran orientieren werden, damit er ein Ort sei, an dem sie sich immer wieder hochziehen können, wenn etwas nicht so gut laufe. - Monika Kronseder

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