Schule in Zeiten von Corona

Fit mit Digitalisierung und Corona-Vorsorge in der Grund- und Mittelschule (GMS) Buchbach 

Vertreter der Marktgemeinde und Lehrer bei der Vorführung der digitalten Tafel, (v.l.): Kämmerer Philipp Junger, erster Bürgermeister Thomas Einwang, Caina Auer, Maximilian Frisch, dritte Bürgermeisterin Mara Vitzthum, Geschäftsleiter Reinhard Deinböck und Bettina Mühlbauer
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Vertreter der Marktgemeinde und Lehrer bei der Vorführung der digitalten Tafel, (v.l.): Kämmerer Philipp Junger, erster Bürgermeister Thomas Einwang, Caina Auer, Maximilian Frisch, dritte Bürgermeisterin Mara Vitzthum, Geschäftsleiter Reinhard Deinböck und Bettina Mühlbauer

Maßnahmen und Konzepte effektiv

Buchbach – Die Buchbacher Grund- und Mittelschule (GMS) scheint bestens auf die Zeit der weiteren Corona-Beschränkungen und deren Folgen durch die vorangetriebene Digitalisierung gewappnet zu sein und gehört damit zu den Vorreitern im Landkreis. Dazu gibt es ein klares Konzept und Anweisungen, die den Schülereltern bereits digital per Elternbrief übermittelt wurden, so Schulleiter Dr. Simon Dörr. Gerade in dieser Zeit, wo die Defizite in der Digitalisierung der Schulen besonders hervortraten, wird diese in diesem Zuge mit Vehemenz vorangetrieben, die gerade jetzt mit dem immer wiederkehrenden Home-Schooling von großer Bedeutung geworden ist.

Dazu sind nun auch die digitalen Tafeln für alle Klassen eingetroffen, die vor kurzem den Bürgermeistern Thomas Einwang und Maria Vitzthum, dem Geschäftsleiter der Gemeinde, Reinhard Deinböck und Kämmerer Philipp Junger, sowie den damit im Unterricht betroffenen Lehrern, vorgeführt wurden. Die Vorführung durch die Schulleitung Dr. Simon Dörr und Markus Mayerhöfer zeigte, wie die Schüler zusammen mit den Lehrern auf das digitale Zeitalter vorbereitet werden und die IT sowohl im Präsenzunterricht, als auch beim Home-Schooling positiv nutzen können.

Mittlerweile stehen der GMS Buchbach zur Verfügung: 21 Leih-Laptops (davon bereits 13 an Schüler ausgeliehen), zehn weitere werden noch beschafft; 32 iPads in zwei Tabletkoffern mit verschiedenen Lern-Apps, diese werden bereits von den Lehrern und Schülern im Unterricht benutzt; dazu ist jeder Unterrichtsraum nun mit einer digitalen Tafel ausgestattet; in der Küche und Werkraum sind Beamer; WLAN ist im ganzen Schulgebäude zur schulischen Nutzung durch die Schüler, ein Laptopwagen, App WebUntis und Untis Messenger (zur Kommunikation Lehrer-Schüler) und ESIS zur Kommunikation Schule-Eltern. Weiteres ist noch in Planung, so gibt es bald keinen PC-Raum mehr, sondern um die Schüler immer mehr an die digitalisierte Welt heranzuführen, wird direkt im Klassenraum digital gearbeitet, entweder mit schuleigenen Geräten oder sogenannten BYOD (Bring Your Own Device)-Geräten. Die Lehrer der Schule binden Digitales immer stärker in den Unterricht ab der 1. Klasse ein, zum Beispiel Lernapps, Wörterbuch im Englischunterricht, Kahoot, Mentimeter.

Ab der 5. Klasse haben deshalb auch alle Schüler ein digitales Endgerät mit in der Schule (Laptop, Handy, Tablet), das unter Anleitung der Lehrkräfte für schulische Zwecke genutzt werden darf. Wer kein eigenes Gerät hat, bekommt ein Leihgerät von der Schule (angeschafft über Marktgemeinde/Schulverband über den Digitalpakt Bayern). Die Schule ist damit nicht nur aktuell in der Corona-Pandemie, sondern vor allem für die Zukunft für die Lehre der Digitalisierung bestens gerüstet. Dabei steht natürlich der Datenschutz im Vordergrund. Seit der Schulrenovierung ist in jedem Klassenzimmer eine CO2-Ampel eingebaut, die automatisch bei ansteigendem CO2-Wert die Tätigkeit der Lüftung verstärkt, um die Luft im Raum schnell zu tauschen. Jeder Raum hat eine eigene Luftversorgung. Zusätzlich zur Lüftung alle 20 Minuten, wird so der maximale Schutz für die Schüler und Lehrkräfte gewährleistet.

Dazu gibt es eine klare Regelung, wie ein Kind bei Krankheit durch die Schule mit Arbeitsmaterial und Einträgen die im Unterricht bearbeitet werden, versorgt wird, was über die Klassengruppen im UnitsMessenger verteilt wird. So erhalten alle Schüler (ob im Präsenzunterricht oder zu Hause) täglich den kompletten Unterrichtsinhalt digital. Es gilt jedoch: Krank ist krank. Der Stoff muss zwar selbstständig nachgearbeitet werden, der Zeitpunkt, wann dies erledigt sein muss, wird aber mit den Lehrkräften individuell ausgearbeitet. Gesundheit geht vor.

Um aktuell die weitere Corona-Zeit zu überwinden, steht ein umfassendes Konzept für den digitalen Unterricht an der GMS Buchbach bereit. So fußt der digitale Unterricht / Distanzunterricht der GMS Buchbach auf fünf Säulen, die nötig sind, um sicheren und gewinnbringenden Unterricht zu gewährleisten: 1. Unterricht hat Vorrang mit allen Möglichkeiten des Unterrichts und der Versorgung bei Quarantäne und Home-Schooling; 2. Durchgängige Elternarbeit mit Einbindung und Information der Eltern über das digitale Elternportal (ESIS); 3. Digitalisierung mit Abholung der Schüler in ihrer Lebenswelt, wozu sie ihre BYOD-Geräte zur Schule mitbringen können. Dazu verfügt die Schule über eine gute digitale Ausstattung, um damit optimal arbeiten zu können; 4. Zuverlässige Betreuung als Sicherheit für die Eltern, wozu auch im Falle einer Klassenteilung / Schulschließung eine Notbetreuung zur Verfügung steht; 5. Gesundheitsschutz hat absolute Priorität für Schüler, Lehrkräfte und Schulpersonal, wozu alle am Schulleben Beteiligten alle Regeln aus dem Hygieneplan der Schule und des Kultusministeriums strikt einhalten, um einen sicheren Schulbesuch zu gewährleisten. - fr

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