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Frischer und bunter

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Von: Birgit Lang

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Drei Männer und zwei Frauen sitzen am Tisch bzw. stehen dahinter und haben eine Zeitschrift in der Hand
Autor Markus Tremmel, Geschäftsleiter Martin Bauer, Grafikerin Maria Färbinger, Chefredakteurin und Pressesprecherin Renate Bauer und Bürgermeister Stefan Haberl (v.l.) freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit beim Kompass. © Birgit Lang

Nach 25 Jahren hat das Taufkirchener Gemeindeblatt einen Relaunch erfahren, mit dabei zwei neue kreative Köpfe

Taufkirchen – Dem beliebten „Kompass“ wurde ein neuer Auftritt verpasst. Frischer und bunter ist es geworden. Für den Relaunch konnten zwei neue Mitarbeiter ins Boot geholt werden, die Taufkirchens Bürgermeister Stefan Haberl bei einem Pressegespräch im Rathauses mit dem neuen „Gmoablattl“ vorstellte.

Für das neue Layout ist Maria Färbinger verantwortlich, für die Titelgeschichten kein geringerer als der beliebte BR-Radio- und Fernsehmoderator Markus Tremmel. „Ich bin sehr stolz, dass wir beide gewinnen konnten“, sagte Haberl. Eine „Ehre“ sei es ihm, dass der „Promi aus der Gemeinde“ dafür begeistert werden konnte. „Du verstehst es wie kein anderer, den aktuellen Zeitgeist in Wort und Schrift zu bringen. „Wir freuen uns auf deine Zeilen“, meinte er zu Tremmel.

Ihm sei es ebenfalls eine Ehre, antwortete der 54-Jährige Wambacher, deshalb habe er auch gleich zugesagt, als Chefredakteurin Renate Bauer bei ihm mit der Tür ins Haus gefallen sei. Was seine Titelgeschichten anbelange, werde er monatlich spontan schreiben, was ihm einfalle. „Gute Ideen“ setze er gerne um, wobei dies nicht durchgehend „boarisch“ sein müsse. „Es kann alles drinstehen. Ich möchte bloß schauen, dass es jedes Mal einen Bezug zur Gemeinde hat.“ Denn darum gehe es ja, und um die Menschen, die hier daheim seien. Dass dem Journalisten, Moderator (seit 1997 Bayerischer Rundfunk unter anderem von „Heimatspiegel“ und seit 2012 Fernseh-Moderator z.B. für „Musi und Gsang im Wirtshaus“) und Verleger die Ideen nicht ausgehen und es humorvoll werden konnte, zeigte sich schon beim Pressegespräch, beim den viel geblödelt wurde.

Grafikerin Färbinger erklärte, dass man Bewährtes im Kompass beibehalten, was nicht mehr zeitgemäß war aufgefrischt und Wünsche der Bürger eingearbeitet habe. Man habe sich auf eine junge, einheitliche Schrift mit verschiedenen Schnitten geeinigt. Der Titel wurde um ein Foto und eine Zeichnung der Taufkapelle statt des bisherigen Gemeinde-Logos ergänzt. Der amtliche Teil habe ein festes Gestaltungsraster, die bisher im Text integrierten Info-Kästen würden nun an die Seite gestellt und mit Farbe unterlegt. Die komplette Ausgabe werde ab sofort statt zwei-, vierfarbig gedruckt. „Es wirkt bunt, ist aber nicht willkürlich“, so Färbinger. Denn die einzelnen Rubriken haben nun eine feste Farbe. Der amtliche Teil ist beispielweise blau, der nichtamtliche lila, Umwelt grün. Zudem werden Themen wie Bücherei oder Freizeit ihre eigene Farben erhalten. Die Spalten wurden von zwei auf drei erhöht. Anzeigen werden soweit möglich auf eine Seite mit grauem Hintergrund gesetzt. „Das stellt sie mehr heraus, gibt dem Ganzen mehr Ruhe und der Lesefluss wird nicht gestört.“ Statt Recyclingpapier werde künftig weißes verwendet. Chefredakteurin Bauer fügte an, dass es künftig auch mal eine ganze Seite für Gartenbauvereine oder für Kinder geben werde. Schon jetzt veröffentliche das Team vom Heimatkundlichen Gemeindearchiv regelmäßig Beiträge. „Es wird sich in den nächsten Ausgaben was tun. Wir haben viele Themen und freuen uns, es den Bürger so nahe zu bringen.“

Von einem „neuem Zeitalter“ sprach Haberl: Die Voraussetzungen für den Kompass als digitales Format seien geschaffen, irgendwann könne er als E-Paper erscheinen. An der Printauflage wollten vorerst alle Beteiligten festhalten.

Färbinger arbeitet schon länger mit Pressesprecherin Bauer zusammen“, beispielsweise bei der Volksfestzeitung oder dem Taufkirchener Zehner, erklärte der Bürgermeister. Sie habe mit ihrer bisherigen Arbeit überzeugt. Er dankte den beiden Neuen, ebenso Bauer, die seit Juni 1996 mit „unglaublichem Engagement, Elan und Tatkraft“ für die Redaktion des Kompasses verantwortlich ist. Geschäftsleiter Martin Bauer kümmere sich darum, dass die im Gemeinderat besprochenen Dinge in kurzer und verständlicher Form veröffentlicht werden. Verstärkt wird das Redaktionsteam von Carolin Hendrych sowie den freien Mitarbeitern Christine Schick und Fabian Holzner.til

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