Gründungsjahr

Früher hungerten die Menschen hier

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Bürgermeister Josef Kirchmaier stimmt auf die 700 Jahr-Feier ein

Heute geht es ihnen besser. Mit einem Festgottesdienst, Kirchenzug und Neujahrsempfang startete Maitenbeth in das Jahr der 700-Jahr-Feier. Bürgermeister Josef Kirchmaier verströmte Zuversicht.

Maitenbeth – Pfarrer Marek Kalinka freute sich darüber, dass in Bayern Feste erfreulicherweise mit einem Festgottesdienst beginnen. Feiern tue man, weil es einem gut gehe und die Gemeinschaft mit einbezogen werden solle. Anschließend zog der Festzug mit Fahnenabordnungen der Vereine und Ehrengäste in die Mehrzweckhalle. Dort angekommen wünschten erst einmal die Kaminkehrer Thomas und Benedikt Söll mit Christian Heinze jedem Besucher ein glückliches neues Jahr. Bürgermeister Josef Kirchmaier freute sich über die voll besetzte und geschmückte Halle. Er kam gleich zum Punkt, nämlich, wie es vor 700 Jahren genau an diesem Ort wohl gewesen sein möge. Den Überlieferungen nach hungerten die Menschen aufgrund schlechter Ernten. „Spielraum“ gebe es bei der Jahreszahl. Vom Jahr 1315 sei die Rede, da sei der bereits vorhandene Ort erstmals in einem Verzeichnis, das zu jener Zeit eben fertig geworden war, aufgetaucht. Deshalb brauche man sich auf 700 Jahre oder 701 Jahre nicht so streng festlegen, meinte er. Kurz streifte der Bürgermeister die Entstehungsgeschichte, beginnend vom Ortsnamen bis zum viel älteren Innach hin zur ersten nachweisbaren Gebietsreform 1881 und der letzten im Jahr 1972 mit Einrichtung der Verwaltungsgemeinschaften. Das und noch viel mehr sei einer Chronik nachzulesen, die heuer noch erscheinen solle. Aktuelles kam auch dran: Fertig sei die Alte Post, die solle ein „Treffpunkt“ werden und bezogen sei das neue Rathaus, führte der Bürgermeister weiter aus. Die Flüchtlingsproblematik sei „nur gemeinsam“ zu lösen, bis zu 65 Menschen würden es heuer werden. Aber schon einmal habe Maitenbeth das gut bewältigt und deshalb nach dem Zweiten Weltkrieg den größten Bevölkerungszuwachs erlebt.

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