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„Wahnsinnig lustig“

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Autorin Rita Falk und Schauspieler Sebastian Bezzel zu Besuch in Vilsbiburg. Der fünfte Teil der Heimatkrimi-Filmreihe läuft ab jetzt im Kino.

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1 / 4(V.l.) Sebastian Bezzel begrüßt Severin und seine Eltern Sandra Lichtmannsecker und Thomas Wimmer aus Acheldorf bei Vilsbiburg. Severin spielte mit 10 Wochen Eberhofers Sohn Paul. © ino
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2 / 4Erinnerungsfoto mit Sebastian Bezzel, Sandra Lichtmannsecker mit Baby Severin, der Baby Paul spielte, Autorin Rita Falk und Papa Thomas Wimmer (v.l.) © ino
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3 / 4Mit den Eberhofer-Fans ließen sich Autorin Rita Falk (vorne links) und Eberhofer-Darsteller Sebastian Bezzel (vorne rechts) vor der Filmvorführung fotografieren. © ino
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4 / 4Statistin Christina (Mitte) mit Sebastian Bezzel (links) und Autorin Rita Falk (rechts). © ino

Vilsbiburg – Rita Falk und Sebastian Bezzel stellten auf ihrer Kinotour durch ganz Bayern ihren neuen Film vor: Sauerkrautkoma. Die beiden sympathischen und volksnahen Stars kamen etwas verspätet, aber gut gelaunt zum Fotoshooting. Hunderte wartende Fans waren der Reihe nach dran und bekamen ihr heißbegehrtes Foto mit der Autorin und dem Schauspieler. 

Das braucht natürlich seine Zeit und so waren die vom Kinobetreiber spendierten Leberkäs-Semmeln sehr willkommen. Bevor der Film gezeigt wurde, bedankte sich Falk bei allen Fans, ohne deren treue Anhängerschaft das alles nicht möglich gewesen sei. 

Neues Buch in Arbeit

Sie verriet, dass sie zur Zeit an einem neuen Buch schreibe, „da Leberkas-Junkie grad in Arbeit“ sei. Mitte September soll der Dreh beginnen. Darin hat die Oma vom Eberhofer bei einem Preisausschreiben eine Rafting-Tour und zwei Konzertkarten gewonnen. Die mag sie aber nicht, drum schenkt sie den Gewinn ihrem Enkel Franz Eberhofer. 

Bezzel witzelte, dass das dann bestimmt ziemlich kalte Dreharbeiten werden würden und fragte, was er denn für ein Konzert besuchen dürfte. Oh nein, nicht Hansi Hinterseher, wenn das so sei, dann stelle er eine weitere Zusammenarbeit doch in Frage. 

"Ich bin zambrocha beim Sauerkrautkoma"

Außerdem werde sie Kurzgeschichten aus dem Leben vom Franz und seiner Mischpoke unter dem Titel „Eberhofer zefix“ noch herausbringen. Der nächste Krimi folge dann 2020. „Wahnsinnig lustig“ fand sie den aktuellen Film. „Ich bin zambrocha beim Sauerkrautkoma“. Die Schauspieler würden so in ihre Rollen wachsen, dass Simon Schwarz schon auf den Namen Rudi höre, erzählte sie. Man spürte, die Chemie stimmt bei den beiden.

Alles beim Alten

Auch im anschließenden Film hatte man das Gefühl, alle wieder zu treffen. Man kennt sich ja schon seit fünf Jahren. Alles ist beim Alten und das macht‘s aus. Selbst die Jeans vom Eberhofer ist seit Anfang an dabei, schon ein bisschen dünn, „aber geht no“. 

So ist‘s auch mit dem Film: Der Fall ist eigentlich Nebensache, die Charaktere liebevoll im stimmigen, nicht überzogenen Bayern-Kolorit gezeichnet. 

Sauerkraut wird hier mit viel Liebe zubereitet

Seine Spezln, da Rudi (Simon Schwarz), da Flötzinger (Daniel Christensen) und da Simmerl (Stephan Zinner), Oma Eberhofer (Enzi Fuchs) und Papa (Eisi Gulp) stehen dem Franz, wie gehabt, mit ihren Lebensweisheiten mit Rat und Tat zur Seite und die Susi (Lisa Maira Potthoff) ist genau die Richtige für den Franzl. 

Ein Highlight des Films ist dem Birkenberger seine Wohnung in München, eine Reise zurück in die Siebziger. Die älteren Zuseher werden sich gleich zuhause fühlen. Und hier kocht der Franz dem Rudi mit viel Liebe Sauerkraut. ino

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