Romantik pur!

Gsunga & Gspuit - Romantischer Nachmittag

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Bläser von links: Johannes Stadler, Thomas Samberger, Sepp Eibelsgruber, Martin Stadler, Alois Grob, Georg Samberger und Werner Bondl
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Sänger von links: Thomas Samberger und Georg Samberger

Es hätte romantischer nicht sein können! Die Blechbläser spielten eine alpenländische Weis und vor den großen Fenstern des altehrwürdigen Bahnhofs in Neumarkt fiel wie im Bilderbuch der Schnee vom Himmel.

Es hätte romantischer nicht sein können! Die Blechbläser spielten eine alpenländische Weis und vor den großen Fenstern des altehrwürdigen Bahnhofs in Neumarkt fiel wie im Bilderbuch der Schnee vom Himmel. "Musemoaster" Sepp Eibelsgruber lud dabei die Gäste im vollbesetzten Saal zu einer Minute des Verweilens und der Besinnung ein. Ansonsten war es ganz und gar nicht ruhig, denn auf dem Programm stand wiedereinmal "Gsunga & Gspuit" und viele Besucher wollten sich dieses nicht entgehen lassen und sangen aus vollen Kehlen mit was Ihnen die Musiker bei Liedern wie "Da drunt im Stoanagraben" und "Pschiala" einem Böhmischen Scherzlied vorspielten. Eine ganz besondere Einlage gaben die beiden Samberger Brüder Georg und Thomas aus Vilsbiburg. Sie beherrschten meisterhaft das Coupletsingen und verstanden es auf beieindruckend humorvolle Weise in die Lieder einzuleiten. Aus dem Couplet "Die gnädige Frau" wurde dann ganz altbairisch "Die alte Schebern" und dass sie gleich Hilfestellung leisteten beim Lied "Mei Dirndl is in Wasser gfoin" war natürlich selbstverständlich! Instrumental gabe es ebenfalls einiges zu bewundern. Sepp Eibelsgruber hatte drei Stücke aus der neueren Volksmusik von Kastulus Maier für seine Musiker bearbeitet, den "Padinger Alm Franzé", den "Bettstadl Walzer" und wie oben bereits erwähnt die "BR Weis". Der Liedermacher versteht es wie kein zweiter Charakteristiken aus der Altbairirschen Tanzlmusik, der Oberkrainer- und Tonfilmmusik aus den 1920er Jahren musikalisch zu vereinen. Eine sehr gelungene Mischung wie das Publikum mit lang anhaltenden Applaus bestätigte. Den Schluss der Veranstaltung im Kultursaal bildeten, wie seit Jahren bei Sepp Eibelsgruber Brauch, das Deutsche Volkslied "Wahre Freundschaft" und die Bayernhymne. Wer jetzt noch keine Möglichkeit hatte, bei "Gsunga & Gspuit" dabei zu sein, der kann dies ganz einfach am nächsten Sonntag 28.01.2018 um 14.00 Uhr nachholen. Da laden die Musiker nochmals ein zum zuhören und selber mitsingen!

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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