Neujahrsempfang Taufkirchen

Mit Hammer und Revolver ins Neue Jahr

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Die Gäste (Foto oben) freuen sich auf 2014 mit Bürgermeister Franz Hofstetter (unten Mitte) und Claudio Estay (unten), Schlagzeuger an der Staatsoper, der mit Hammer und Pistole „werkte“.

Beschwingt und voller Optimismus gehen die Taufkirchener ins Neue Jahr. Bürgermeister Franz Hofsetter setzt beim Neujahrsempfang die Segel für künftige Herausforderungen.

Taufkirchen – Bei Walzerklängen und besten Wirtschaftsprognosen ließen sich die Taufkirchener beim Neujahrsempfang des Kulturarbeitskreises auf 2014 einstimmen. Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung mit so vielen Besuchern wie noch nie. Kulturreferent Christoph Puschmann moderierte unterhaltsam die herrlichen, musikalischen Darbietungen des Salonorchesters unter Leitung von Susanne Heydner. Als Ghostwriter hatte ihm Hubert Kemper Wissenswertes über die Komponisten, ihre Werke und die Zeit vorgelegt. Bürgermeister Franz Hofstetter ließ sich bei seiner Neujahrsansprache von Aristoteles inspirieren und rief getreu dem griechischen Philosophen dazu auf, die Segel richtig zu setzen. Die Voraussetzungen dafür seien gut, auch für das kommunale Schiff. Am 16. März werde die neue Crew gewählt. „Ich bin mir sicher, dass auch diese Mannschaft gemeinsam das kommunale Schiff auf den richtigen Routen steuern wird“, meinte er. Auch Taufkirchen habe wie ganz Deutschland von der anhaltend guten Konjunktur profisiert. Die Wirtschaft floriere, die ortsansässigen Betriebe hätten gute Umsätze erzielt, neue Investitionen getätigt und vor allem Arbeitsplätze geschaffen. Auch hätten die allermeisten Schulabgänger einen Ausbildungsplatz gefunden. Die gute Konjunktur habe auch die Einnahmen der Gemeinde erhöht und damit wichtige Maßnahmen ermöglicht, die „unsere Wirtschaftskraft stärken und die Lebensqualität in unserer Vilsgemeinde verbessern“. Der Gemeindechef nannte die größten Investitionen und betonte, dass man weiter nach vorn schreiten und Taufkirchen zu einem Ort ausbauen wolle, in dem man „gerne wohnt, arbeitet, lebt, investiert, seine Freizeit und seinen Lebensabend verbringt“.„Wir sind längst davon abgerückt, uns allein am Wachstum zu orientieren.“ Nicht nur materieller Wohlstand, auch soziale und ökologische Faktoren wie Bildung, Gemeinsinn, Gesundheit, saubere Gewässer und vieles mehr, geben darüber Aufschluss, wie gut es einem Staat und den Bürgern gehe. Darum werde sich die Kommune am nachhaltigen Wachstum und der Lebensqualität orientieren. Demzufolge stünden auf seiner Agenda 2014: Bildung und Familienfreundlichkeit, Wirtschaftsförderung, Verkehr und Energie, Integration und Barrierefreiheit, medizinische Versorgung und Pflege sowie Freizeit und Kultur. Bildungsschancen für alle schweben Hofstetter vor, für jedes Kind, aber auch jeden Erwachsenen wolle er gute Fort- und Weiterbildungs- sowie Umschulungsangebote.Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik funktioniere bestens. Diese wolle auch weiterhin kommunale Aufträge primär an heimische Unternehmen vergeben, gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schaffen, für gute Infrastruktur und ein gutes Investitionsklima sorgen. „Der Geschäftsleerstand im Ortszentrum ist ein Problem“, dem man sich zusammen mit dem Gewerbeverein stellen werde. „Kommune heißt Gemeinschaft“, führte der Bürgermeister weiter aus. Deshalb setze er sich auch künftig für den Ausbau von Bürgerbeteiligung und bürgerliches Engagement ein. Frühzeitig wolle er Bürger bei Bauvorhaben, Dorferneuerung und Energiefragen anhören und einbeziehen. Allen, die sich in der Gemeinde bürgerschaftlich engagieren, dankte er. Vieles, was das Leben hier attraktiv, stark und lebendig mache, beruhe auf ihrem Einsatz. Gemeinsam habe man schon viel bewegt. Er sei zuversichtlich, dass man auch 2014 die Segel richtig setzen und die Herausforderungen meistern werde. til

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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