Neues von der Nachbarschaftshilfe Moosen

Helfer sind oft knapp

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Der neu gewählte Vorstand (v.l.): Doreen Lausch (Kassier), Rosi Maurer (2. Vorsitzende), Hermine Forsthuber (2. Kassenprüferin), Maria Galler (1. Kassenprüferin), Andrea Paulik (1. Vorsitzende), Edith Seifüssl (1. Einsatzleiterin) und Elfriede Mittermeier (2. Einsatzleiterin) mit Bürgermeister Franz Hofstetter

Nachbarschaftshilfe Moosen wird bestens gebucht und sucht weitere Aktive

Moosen – Die Haushaltshilfe wurde bei der Nachbarschafthilfe Moosen wieder am meisten nachgefragt. 568 Stunden wurden dafür in Rechnung gestellt. Insgesamt wurden über 621 Einsatzstunden absolviert. Vorsitzende Andrea Paulik listete alle Leistungen detailliert in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zuhr auf. 21 Stunden halfen die Aktiven bei Festen mit, 13 ½ Stunden wurden für Kinderbetreuung aufgewendet und 13 ¼ Stunden für Gartenarbeit sowie sechs Stunden für Fahrdienste, wobei 259 Kilometer gefahren wurden. Derzeit zählt die Nachbarschaftshilfe 112 Mitglieder, davon 28 Aktive. Weitere 342 ½ Stunden wurden ehrenamtlich eingebracht, beispielsweise für die Bastelstube beim Moosender Adventsmarkt sowie für Vorbereitungen für Sitzungen, das Taufkirchener Ferienprogramm, Seniorenbesuche, Büroarbeit, den Neubürgertag oder das Weidenhainfest in Taufkirchen, bei dem die Nachbarschaftshilfe erstmals 2013 vegetarische Spezialitäten verkaufte. Paulik betonte, trotz der Hitze seien die Produkte sehr gut angekommen worden.Neben all der Arbeit komme bei dem Moosener Verein die Geselligkeit und der Zusammenhalt auch nicht zu kurz.Die Vorsitzende nannte die Weihnachtsfeier, den Weiberfasching, den Festumzug zur 750-Jahrfeier der Gemeinde oder das Landkreistreffen der NBH in Erding, wo die Moosener teilnahmen. Um den Wiedererkennungswert zu erhöhen, habe sich der Verein eigene Poloshirts bedrucken lassen, mit denen die Mitglieder bei öffentlichen Veranstaltungen auftreten. Nicht nur vor Ort wird die Zusammenarbeit groß geschrieben, auch regional mit anderen Nachbarschaftshilfen funktioniere sie bestens, etwa mit den Hohenpoldinger Kollegen, denen die Moosener viele Tipps bei der Neuorganisation gaben. Ärgerlich sei gewesen, dass ein Hacker die Homepage des Vereins gehackt habe und sie gesperrt werden musste. Erfreulich war hingegen, dass die Aktivenzahl gestiegen sei. Der Verein sei aber nach wie vor auf der Suche nach weiteren aktiven Helfern. „Uns werden die Einsatzkräfte oft knapp, wenn viele Anfragen sind“. Auch Neuwahlen standen auf der Tagesordnung (siehe Bild), die schnellstens über die Bühne gebracht wurden. til

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