Kult in Bayern

Irgendwie und Sowieso

Irgendwie und Sowieso Veldener Feuerwehr in Originalmontur zu Gast bei der Jubiläumsveranstaltung für die BR-Kultserie in Steinhöring
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Auf dem Foto mit Elmar Wepper sind von links Alfons Schratzenstaller, Joseph Schuster und Franz Heckel in den alten Löschanzügen und Helmen zu sehen.

Veldener Feuerwehr in Originalmontur zu Gast bei der Jubiläumsveranstaltung für die BR-Kultserie in Steinhöring

Velden/Steinhöring – Die Fernsehserie „Irgendwie und sowieso“ ist Kult. 30 Jahre nach der Erstausstrahlung wurde sie in diesen Wochen wie schon bereits oftmals im Bayerischen Fernsehen wiederholt. Noch bis zum 29. August werden die Folgen jeweils am Montagabend um 22 Uhr im Bayerischen Fernsehen gesendet. Mit der Flucht von „Sir Quickly“ auf den Kirchturm und dem Ochsenrennen wurden im August und September 1985 unvergessliche Handlungen in Velden gedreht. Zu einer großen Irgendwie und Sowieso-Party in Steinhöring war auch die Feuerwehr Velden eingeladen. Aktive der Veldener Wehr hatten bei den Filmaufnahmen am Kirchturm mitgewirkt und versucht, den in den Glockenstuhl geflüchteten Sir Quickly über die Drehleiter nach unten zu bringen. Auf Einladung der Veranstalter fuhren sie mit den alten Löschanzügen auf die Jubiläumsparty und waren dort begehrte Fotomotive. Bei einem Interview mit Christoph Thoma vom Bayerischen Rundfunk berichteten sie über die Dreharbeiten am Kirchturm. Fünf Nächte dauerten die Aufnahmen für diese Szene. Unvergessen ist der große Aufwand für die vielen Statisten. In Steinhöring mit dabei war auch Franz Breiteneicher, der im Jahr 1985 als Vorsitzender des Katholischen Burschenvereins Velden maßgeblich an der Organisation des Ochsenrennens mitgewirkt hatte. Bei diesem Fest mit der großen Fangemeinde der Serie waren auch die überregionale Presse und das Bayerische Fernsehen anwesend. Höhepunkt war der Besuch von Schauspieler Elmar Wepper. Dieser erzählte interessante Begebenheiten von den Dreharbeiten und zeigte sich begeistert, welch großen Zuspruch die Serie nach 30 Jahren immer noch hat. Bei den nahezu 1000 Besuchern der Jubiläumsparty handelte es sich überwiegend um Fans, die bei der Erstausstrahlung noch Kinder waren oder noch gar nicht lebten. Darüber wunderte und freute sich Elmar Wepper besonders. Er sah darin auch ein Zeichen, wie die Serie das Zeitgefühl der 68er Generation vermittelt. Zu sehen waren Fahrzeugoldtimer aus der Serie, das Original-Drehbuch sowie viele Requisiten. Die Band „Panzerknacker“ spielte bekannte Songs aus der Serie. Der Biergartenbetrieb mit den vielen Gästen, darunter mehreren Fan-Clubs aus ganz Bayern, dauerte bis spät in die Nacht. Der Erlös der Veranstaltung wurde dem Betreuungszentrum Steinhöring gespendet. Nähere Informationen zur Serie sind auf der Homepage des Fanclubs unter www.irgendwie-und-sowieso.de zu erhalten. Die gesamte Seite ist nauf ette Art in bayerischer Sprache gehalten.ts

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