Schule in Zeiten von Corona

IT-Ausstattung von Schulen im Landkreis Mühldorf a. Inn auf gutem Weg 

Stellvertretend für die Schulleiter im Landkreis nahm Wolfgang Gaigl, Schulleiter an der Berufsschule 1 (rechts) von Landrat Max Heimerl die ersten Leihgeräte entgegen.
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Stellvertretend für die Schulleiter im Landkreis nahm Wolfgang Gaigl, Schulleiter an der Berufsschule 1 (rechts) von Landrat Max Heimerl die ersten Leihgeräte entgegen

Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung an Schulen ist

Landkreis Mühldorf a. Inn – „Das Lernen zu Hause“ stellte besonders die Familien vor große Herausforderungen, die über keine entsprechende IT-Ausstattung verfügen. Über ein Sonderförderprogramm wurden nun für die landkreiseigenen Schulen 500 Leihgeräte für bedürftige Schüler beschafft. Landrat Max Heimerl übergab die ersten Endgeräte stellvertretend für die Schulleiter im Landkreis an den Leiter der Berufsschule 1, Wolfgang Gaigl. „Ich bin sehr froh, dass wir innerhalb kurzer Zeit den Schulen die Geräte zur Verfügung stellen konnten. Wir wollen sicherstellen, dass alle Kinder und Jugendliche möglichst gleichwertigen Zugang zu digitaler Bildung haben“, so Landrat Max Heimerl bei der Übergabe.

Unabhängig vom Corona-bedingten Sonderprogramm ist der Landkreis bei der Digitalisierungsstrategie an den Schulen auf einem sehr guten Weg. Mitte des vergangenen Jahres hat der Kreistag ein Konzept zur IT-Ausstattung an Schulen verabschiedet, das in enger Zusammenarbeit mit den Schulleitern und den Systembetreuern an den Schulen erarbeitet wurde.

Im Rahmen des Konzepts wurden beispielsweise die Realschule Waldkraiburg mit 82 neuen PCs und Monitoren ausgestattet, ebenso alle Schulen an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen. Am Gymnasium Mühldorf und an den Realschulen Waldkraiburg und Haag sind der Austausch und die Neuausrichtung des Schulnetzwerks auf den 10 Gigabit-Standard bereits abgeschlossen.

Das IT-Konzept des Landkreises legt detailliert die Meilensteine zur Ausstattung aller landkreiseigenen Schulen mit digitalen Klassenzimmern bis 2024 fest. Neben Fördermitteln von Bund und Land setzt der Landkreis auch Eigenmittel ein. Bis 2024 sind für die vorgesehenen Maßnahmen und Projekte insgesamt 7,9 Millionen Euro eingeplant. Abzüglich der Förderungen verbleibt nach derzeitigen Berechnungen ein Eigenanteil in Höhe von über vier Millionen Euro. - Pressestelle Landkreis Mühldorf a. Inn

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