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5 Jahre Dorfener Tafel

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Dorfen

(cif) – In Zeiten, in denen immer mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft geraten und ums tägliche Essen käm-pfen müssen, wird eine Einrichtung wie die „Dorfener Tafel“ immer wichtiger. Seit fünf Jahren gibt es die Sozialeinrichtung, die künftig unter der Trägerschaft der Nikolaistiftung der Stadt steht. Zum 5-jährigen Bestehen präsentierte sich die „Tafel“ vor dem Rathaus in der Öffentlichkeit, die bedürftige Bürger mit Lebensmittel unterstützt. Am besten wäre es, die Bürger müssten die Hilfe der „Tafel“ erst gar nicht in Anspruch nehmen, denn dann könnten die Menschen selber für ausreichend Essen auf dem Tische sorgen, betonte Dor- fens Sozialreferent Michael Oberhofer. Der Stadtrat gehörte mit Altbürgermeister Josef Sterr, Rosa Thalmaier vom Sozialamt und der Nachbarschaftshilfe zu den Gründern der „Tafel“. Er dankte den vielen Helfer, die für „Null Euro“ eine unbezahlbare Arbeit leisteten. Armut sei „kein Makel oder Schande“, betonte Oberhofer. Jeder könne heutzutage unverschuldet in eine finanzielle Krise geraten. Sehr bedenklich sei die Entwicklung, dass Kinder oder Arbeitslosigkeit und auch zu geringer Lohn trotz voller Arbeit Faktoren seien, die immer mehr Menschen in die Armut treiben. Umso wichtiger sei das ehrenamtliche Engagement von Bürger wie bei der „Tafel“. Er dankte allen Helfern, Spender und Unterstützer“, die dort großartigen Einsatz zeigen. Die „Tafel“ werde auch künftig dafür arbeiten, dass in Dorfen alle lebenswürdig leben können. Stolz dürfe Dorfen auf diese Einrichtung sein, sagte der dritte Bürgermeister Martin Heilmeier. Auch er sagte allen Helfern ein großes Dankeschön, die schließlich ihre Freizeit opferten, um dem Nächsten zu helfen. Ein Lob gab’s für den Förderkreis Dorfen, der für die Besorgungsfahrten kostenlos ein Auto zur Verfügung stelle und natürlich auch die Geschäftsleute, die die Waren spendeten. Die Stadt Dorfen werde die „Tafel“ weiter unterstützen, versicherte Heilmeier. Die Koordinatorin der „Tafel“, Rosa Thalmaier, bedankte sich ebenfalls für fünf Jahre ehrenamtliches Engagement der vielen Unterstützer, die ein „ganz, ganz großes Lob und herzliches Vergelts Gott für ihren unermüdlichen Einsatz“ verdienten. Ein großes Dankschön bekamen auch die Geschäfte, die Woche für Woche „frische, schöne Waren quer Beet“ spendeten und der Förderkeis Dorfen. Die „Tafel“ nehmen derzeit zirka 170 Dorfener in Anspruch. Die Ausgabe erfolgt nur auf Berechtigungsschein, den die Stadt ausstellt.

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