50 Jahre Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Schwindegg

Neuhäuser mit den Pfarrern bei der Innenweihe 1961 Foto: ig

Schwindegg – Mit dem Bau und der Filialkirche Maria Himmelfahrt ging ein jahrzehntelang gehegter Herzenswunsch der Schwindegger in Erfüllung. Groß wurde dementsprechend die Grundsteinlegung des 32 Meter langen und 16 Meter breiten Kirchenbaus am 11. September 1960 gefeiert. Und die Einweihung des Gotteshauses am 14. und 15. Oktober 1961 in einer über vier- stündigen Prozedur von Weihbischof Dr. Johannes Neuhäuser zelebriert.

Zum 50-jährigen Bestehen stehen nun wieder große Festlichkeiten an, vom 14. bis 16. Oktober. Der Wunsch nach einer eigenen Kirche reichte in Schwindegg noch sehr viel länger zurück. Bereits 1921 wurde ein eigener Kirchenbauverein ins Leben gerufen. Mitten im Ort, nahe dem Feuerwehrhaus, konnte auf Betreiben des damaligen Pfarrherrn Jakob Engl und dem Mittun des Gemeinderates unter Führung der Bürgermeister Johann Lamprecht und Anton Stadler nach dem Zweiten Weltkrieg ein großes Grundstück erworben werden. Wegen der schwierigen Bodenverhältnisse war das Betonfundament mit Pfählen ein teures Unterfangen. Die gesamten Baukosten von über 308.000 Mark hat die Erzdiözese München-Freising übernommen, die Kirchengemein- de trug die Gestaltung des Kircheninneren für knapp 17.000 Mark. Damit wurden die Kostenschätzungen gut eingehalten. Der Hochaltar und die Orgel wurden von der Schlosskapelle übertragen und das Kirchengestühl bezahlten die Kirchenstuhlbesitzer. Im Laufe der Jahre war immer etwas los im Gotteshaus. Im Jahr 1962 wurde die Orgel in Auftrag gegeben, 1964 wurde sie geweiht. Die Glockenanlage und der Glockenstuhl mussten später saniert werden, was im März 1992 abgeschlossen wurde. Auch die Innenrenovierung stand an und war im August 2011 fertig. Und das 25- und 40-jährige Bestehen wurde gebührend gefeiert. Das 50-Jährige der Maria Himmelfahrtskirche wird diesen Festen um nichts nachstehen. Mit einer Dichterlesung mit Andreas Melzert beginnt am Freitag, 14. Oktober, um 19 Uhr im Pfarrheim der Festreigen. Um 20 Uhr ist dann Weinfest der Landjugend im Tegernbacher Hof (ehemalige Bahnhofsrestauration). Am Samstag, 15. Oktober, folgt um 20 Uhr der amüsante Dorfabend mit „Klassikern“ und Anekdoten der letzten 50 Jahre ebenfalls im Tegernbacher Hof. Am Festsonntag, 16. Oktober, zelebriert Weihbischof Bernhard Haßlberger um 10 Uhr den Festgottesdienst. Danach ist der große Festzug zum Tegernbacher Hof. Hier nehmen alle Gäste gemeinsam ihr Mittagsessen ab 12 Uhr ein und dürfen den Festansprachen der Honoratioren lauschen. Zum gemütlichen Fest- ausklang gibt es beim Pfarrfest ein Rahmenprogramm. Zudem gibt es eine Sonderausstellung zur Kirchengeschichte in der Grundschule. Infos und Anmeldungen zum Essen unter Tel. (0 80 82) 93 100 oder pv-obertaufkirchen@ebmuc.de. til

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