Umweltschutz beim Ferienprogramm

Kinder bauen  in Moosen Insektenhotels

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Viel Spaß hatten Jung und Alt beim Bauen der Insektenhotels

Moosen – Das Insektensterben ist in aller Munde. Auch die Mitarbeiter des Betreuungsteams des Senioren-Pflegeheim Villa Moosen nahmen sich dieses wichtigen Themas an und boten im Rahmen Ferienprogramms der Gemeinde Taufkirchen das Bauen eines Insektenhotels für Kinder mit und ohne Handicap im Alter von fünf bis zehn Jahren an, was großen Anklang fand. Entstanden war die Idee durch Einrichtungsleiterin Petra Levin-Gerland, die sich ehrenamtlich bei der Nachbarschaftshilfe Moosen und Taufkirchen/Vils, sowie im Arbeitskreis Inklusion der Gemeinde engagiert. Kollegin und Ergotherapeutin Elke Amey war davon gleich angetan und nahm das Projekt in die Hand, auch wenn es leichte Bedenken gab: „Wir haben uns gefragt, ob die Kinder in den Ferien gerne mit unseren Senioren zusammenarbeiten mögen“. Doch sie wurden schnell von ihren Zweifeln befreit: insgesamt 38 Anmeldungen sprengten den geplanten Rahmen, so dass kurzerhand ein zweiter Termin vereinbart wurde, damit jedes Kind die Möglichkeit der Teilnahme erhalten konnte. Genauso hoch wie das Interesse an einem der Teilnehmerplätze war auch die Motivation der Kinder, Bewohner und ehrenamtlichen Helfer, damit die Insektenhotels so schön, naturgerecht und schnell wie möglich zu bauen und in die Welt der Insekten einzutauchen. Ziel war es, mehrere Holzhäuser zu montieren und mit Baumrinde, Tannenzapfen und Bambusstangen zu füllen und Holzstücke mit Löchern zu versehen, sodass diese einen geeigneten Lebensraum für die Insekten bieten. Dafür wurden ehrenamtlich im Vorfeld 38 Bausätze angefertigt und mit Unterstützung vieler Angehöriger, Nachbarn, Kollegen und Gemeindemitgliedern die Füllmaterialien zusammengetragen. An verschiedenen Arbeitsstationen wurde dann mit Jung und Alt gewerkelt: es wurde gebohrt, geschraubt, geschnitten und gefüllt. Heimfürsprecherin Gabi Weber zeigte sich zufrieden: „Die Kinder wussten bereits sehr viel über Insekten, aber lernten hier auch viele neue Dinge. Mich freut es sehr, dass so viele an dieser Aktivität interessiert waren und wir den wichtigen Kontakt zwischen im Heim lebenden Senioren und Kindern beleben konnten. Alle hatten ein gemeinsames Ziel und arbeiteten konzentriert und mit viel Spaß daran. Sie lernten zudem, wie wichtig auch Insekten für unser aller Leben sind und wie jeder Einzelne etwas gegen das Aussterben tun kann.“ Petra Levin-Gerland

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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