Mit Johann-Sebastian Bach gegen Verunsicherung

Kraft und Hoffnung in der Krise

Ein Mann spielt am Klavier, daneben steht ein weiterer
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Ernst Bartmann und Martin Riedl wollen durch ihre Andacht helfen, die Corona-Krise spirituell zu verarbeiten.

Kirchenmusiker Ernst Bartmann und Bariton Martin Ulrich laden am Sonntag, 14. November, um 14 Uhr zur musikalischen Andacht

Dorfen – „Für alle, die unter der Corona-Krise leiden“ - so der Gedanke hinter einer musikalischen Andacht, die am Sonntag um 17 Uhr in der Pfarrkirche Maria Dorfen stattfindet.

Die Zahl der Infizierten steigt, die Pandemie hat die Menschen in der Region wieder fest im Griff. In diesen Zeiten seien solche Veranstaltungen wichtig, meint Ernst Bartmann, Kirchenmusiker in Dorfen. „Neben aller Verunsicherung und Sorge, bleibt geistiger Hunger - die Krise muss auch spirituell verarbeitet werden.“ Und Bariton Martin Ulrich ergänzt: „Viele Menschen haben einen Angehörigen verloren, andere verlieren sich in der Angst vor dem Virus - und wiederum andere leiden unter den Einschränkungen.“

Kraft und Hoffnung geben, so die Intention der Musiker, die am Sonntag gemeinsam mit Pater Stefan die Andacht gestalten werden. Dazu haben sie eine Kantate von Johann-Sebastian Bach gewählt: „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ - hier werden körperliches Leid und Schmerzen thematisiert, die das Leben begleiten. Und die der Gläubige erträgt, in der Hoffnung auf Erlösung am Ende des Lebenswegs. Die Kantate schließt mit dem berühmten Choral „Komm o Tod, du Schlafes Bruder“. hes

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