Retten und unterstützen

Lagerraum für die Dorfener Wasserwacht im Keller des Freibad-Betriebsgebäudes

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Die Wasserwacht rettet und unterstützt das Personal im Dorfener Freibad (v.l.): Bernhard Kölbl, Alois Tischler, Rona Schüler, Kassierer Armin Maier, Technischer Leiter Andreas Baumann, Bürgermeister Heinz Grundner, Betriebsleiterin Michaela Hoffmann, Ausbilder Felix Huber und Albert Daffner

Dorfen – Rettungsausrüstung und Material für Schwimmausbildung der WW-Ortsgruppe (WW) Dorfen im BRK-Kreisverband Erding, war bisher aus Platzmangel auf mehrere Standorte verteilt. Jetzt die hat die WW von der Stadt Dorfen einen zentralen Lagerraum im Keller des Betriebsgebäudes im Freibad bekommen. Der zentrale Zugriff macht die Arbeit von Dorfens WW somit nun schneller und effektiver. Die Aktivitäten der Ortsgruppe wurde durch Corona beschränkt. Die Wasserretter-Ausrüstung, Rettungsmittel, Notfall- und Sanitätsausrüstung aber auch Hilfsmittel für die Schwimmkurse wurden im neuen Lagerraum übersichtlich verstaut. Den haben sich die Wasserretter in Eigenleistung her- und eingerichtet. 

Bürgermeister Heinz Grundner lobte beim Ortstermin das Engagement der WW-Dorfen ausdrücklich und sagte danke. Der Stadtchef betonte, dass „ohne die ehrenamtliche Unterstützung der Wasserwacht Dorfen ein Betrieb des städtischen Freibades so nicht denkbar wäre. Respekt, was ihr leistet an Übungs- und Ausbildungsstunden“. Schon seit 70 Jahren besteht die WW-Ortgruppe Dorfen mit aktuell 115 Mitgliedern, davon rund 20 Aktive über 18 Jahre und 15 aktive Kinder und Jugendliche. Das berichteten Vorstand Kassierer Armin Maier, der Technische Leiter Andreas Baumann sowie die Ausbilder Felix Huber und Albert Daffner. Mit Beginn des Corona-Katastrophenfalls in Bayern Mitte März mussten alle Veranstaltungen und Aktivitäten, wie Training und Gruppenstunden, abgesagt werden, bedauern die Wasserwachtler. Um nicht auch noch das Vereinsleben zu verlieren „trafen“ sich die Erwachsenen im Rahmen einer Online Gruppenstunde.

In Corona-Zeiten hatten die Aktiven den Umgang mit dem Virus intensiviert und Hygieneschulungen absolviert. Eine Zusatzqualifikationen erlaubt es der WW Dorfen inzwischen die Corona-Screeningstelle am Flughafen München zu unterstützen. Badeunfälle auch mit tödlichem Ausgang nehmen bundesweit zu. Bedenklich sei, dass immer mehr Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene heutzutage nicht mehr schwimmen, auch weil es oft keinen Schwimmunterricht mehr gibt. Covid-19 hat diesen Trend heuer noch verschärft. Huber erklärte, Schwimmunterricht lasse sich wegen der Corona-Abstandreglung praktisch nicht ausführen. In dieser zentralen Aufgabe der WW sei man blockiert. Wann Schwimmkurse wieder stattfinden können werde am Aushang des Freibads und auf der WW-Homepage bekannt gegeben (www.dorfen.wasserwacht.de). 

Aufgenommen wurde wieder das offene Schwimmtraining für Erwachsene, freue man sich bei der WW. Alle Interessierten die „Spaß am Sport und Helfen“ haben sind, solange es noch geht, eingeladen im Dorfener Freibad jeweils donnerstags ab 19.45 Uhr mitzumachen. Seit Juli fand unter Einhaltung der Hygienevorschriften zudem das Kinder- und Jugendtraining statt sowie die Gruppenstunden im Freibad (mittwochs 18.15 Uhr). Ein offenes Angebot für junge Schwimmerinnen und Schwimmer ab acht Jahren. Geänderte Öffnungszeiten gelten ab Dienstag, 1. September: Das Freibad öffnet dann eine Stunde später und schließt auch eine Stunde früher. Die Badekorridore ab September: 1. Korridor 9.30 – 12 Uhr, 2. Korridor 12.30 – 16.30 Uhr, 3. Korridor 17 – 19.30 Uhr. Zu beachten ist weiter, dass die Badezeiten jeweils 20 Minuten vor dem Zeitfenster enden. Weitere Regelungen unter: www.dorfen.de/freizeit -plus-tourismus/staedtisches-freibad/  - we

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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