Starkbierfest eröffnet!

Die Leviten gelesen, die Maßkrüge gestemmt

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Der gekrönte „Ranschberger Starkbierkönig“ Martin Bauer getragen von (v.l.) Vorsitzendem Stephan Bauer, Drittplatzierten Alexander Geisberger, Zweitplatzierten Andreas Niedermeier und Bürgermeister Thomas Einwang.

Beim Starkbierfest in Ranoldsberg wurde so manches kommunale und persönliche Ereignis in der Gemeinde durch den Kakao gezogen und der neue Starkbierkönig Martin Bauer gekürt.

Ranoldsberg – Mit nur drei Schlägen und ohne Spritzer, der daneben ging, zapfte Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang das erste Fass Josefator an. Damit war das vierte „Ranschberger“ Starkbierfest offiziell eröffnet. Die Fußballfreunde Ranoldsberg hatten dazu ins Gasthaus Willis-Sengmüller eingeladen und freuten sich über die überaus positive Resonanz. Kein Wunder, denn ein Höhepunkt jagte wieder den anderen. In einem Zwiegespräch zwischen der „Friedhofsmauer“ (Nadja Zankl) und dem „Dorfbrunnen“ (Michael Waldinger) wurden so manche regionalen Geschehnisse beleuchtet und einige Seitenhiebe ausgeteilt. Die Themen reichten vom Funkmast mit eingebautem Schlafstörer in Oberberg- kirchen über die möglichen Auswirkungen der im Pfarrhof gefundenen gebrauchten Pariser auf den Altersdurchschnitt von Ranoldsberg bis hin zu den Männerfreundschaften, die sich neben dem Auto und dem Rasenmäher auch die Freundinnen teilen. Zur Sprache kam ebenso der Wirtekampf zwischen Ranoldsberg und Sterneck, der sicherlich bald Zwillinge erwarten lässt. Erklärt wurde den Gästen auch der Zusammenhang der Verzögerungen beim Zaunbau am Fußballplatz in Ranoldsberg mit der Beschaffungsdauer des neuen Feuerwehrfahrzeuges sowie eine Nachfrage der Entbindungsstation bei der Bäckerei Wenzl. Weitere Themen waren die Kurzstreckenfahrten zweier Ranoldsberger vor der Einführung einer dieselfreien Zone in Ranoldsberg sowie die Müllverbrennungen aufgrund der Obergrenze bei den gelben Säcken. Ebenso wurde erörtert, dass die zugezogenen Neubürger den Altersdurchschnitt in Ranoldsberg deutlich angehoben haben. Es heißt jetzt nicht mehr „in Ranoldsberg gibt es ein Altersheim“, sondern „Ranoldsberg ist ein Altersheim“! 15 Jahre musste die Feuerwehr auf das neue Fahrzeug warten, daher könne es nicht sein, dass die Fußballer bereits nach drei Jahren bekommen, was sie wollen, war an diesem Abend ebenfalls zu erfahren. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ermittlung des Ranoldsberger Starkbierkönigs. Acht Bewerber hatten sich um den Titel beworben und kämpften in drei Disziplinen um das Weiterkommen. Beim Wettbewerb „Nageln“ galt es mit möglichst wenig Schlägen einen Metallstift in ein Holzstück einzuschlagen. In der zweiten Runde mussten die Bewerber in der Disziplin „Maßkrugstemmen“ gegeneinander antreten und das Seidl mit ausgestrecktem Arm möglichst lange in die Luft halten. Der endgültige Sieger wurde schließlich in der Disziplin „Baumsägen“ ermittelt. Hier stand dem Vorjahressieger Andreas Niedermeier als Herausforderer Martin Bauer gegenüber. Nach hartem Kampf konnte sich dieser durchsetzen, den Vorjahressieger entthronen und sich die Starkbierkönigskrone sichern. Die Gastwirtsfamilie Sengmüller sorgte mit bayerischen Schmankerl für das leibliche Wohl der Gäste, für die musikalische Stimmung die „Frauenversteher“ alias Hias, Felix und Erwin. Im Laufe des Abends verlagerte sich das Geschehen immer mehr in die extra eingerichteten „Bararea“, wo bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert wurde und das Starkbierfest gebührend ausklang. fr

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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