Brauchtum in Pandemie-Zeiten

Maibaum dahoam in Dorfen

Corona – na und: Hermann Bachmaier mit seinem Mini-Maibaum im eigenen Garten
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Corona – na und: Hermann Bachmaier mit seinem Mini-Maibaum im eigenen Garten

Die Maibäume bleiben im Wald – Corona lässt keine Feste zu – auch wenn es um uralte Traditionen geht

Region – Heuer wird es leider wie schon letztes Jahr wieder nix mit bajuwarischer Tradition: das Maibaumaufstellen.
Die Corona-Pandemie hat unser Land weiter im Griff mit vielfältigen Folgen: Alle Festivitäten zum traditionellen Maibaumaufstellen am 1. Mai sind aufgrund aktueller Corona-Inzidenzen untersagt.
Das sorgt bei so manchem Zeitgenossen mit Sinn für‘s Traditionelle für Corona-Frust.
Weil es 2020 auch schon keine Maibaumfeste gab, hat sich Hermann Bachmaier kurzerhand seinen eigenen Mini-Maibaum im Garten aufgestellt. Klar, dass er als Fan des TSV 1860 München ein „Löwen“-Stangerl aufgestellt hat und als Dorfener fehlt natürlich auch das Stadtwappen mit den „Drei Häusl“ nicht.
Die Maibäume blieben heuer also im Wald und warten, dass sie wenigsten 2022 am 1. Mai zu prächtig herausgeputzten Hauptdarstellern bei zünftigen Maifeiern werden.
Der allgemeine Corona-Blues hat inzwischen so manche Tüftler auf pfiffige Ideen gebracht. So kann man etwa im Internet ein „Maibaum-Set to go“ bestellen für die Maifeier mit Maibaumaufstellen dahoam. - we

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