Kannibalen, Piraten und wunderbare Freunde

Moosener Grundschüler auf Schatzsuche

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Moosen -. „Treasure box“ heißt das Musical von Jörg Meier, das die Erst- bis Viertklässler der Moosener Grundschule zur Begeisterung der Zuschauer aufgeführt haben.

Eigentlich wurde es vom Autor für Mittelschulen geschrieben, aber Lehrerin Claudia Nieberle, die es mit den Schülern einstudierte, münzte es kurzerhand auf die Moosener Verhältnisse um und ergänzte es um einen Tanz und eine Trommelnummer. 

Herauskam ein unterhaltsamer Spaß für die ganze Familie und, dass obwohl die Kinder ihre Texte fast nur im feinsten Englisch sprachen und es verdammt heiß in der Turnhalle war. In der Geschichte geht es um Freundschaft und Zusammenhalt. Sally hat Geburtstag und erhält als Geschenk eine kleine Kiste, deren Inhalt eine Schatzkarte ist. Also begibt sie sich mit ihren Freunden auf die Suche nach dem Schatz. Auf ihrer Reise zu der exotischen Insel treffen sie auf Inselschönheiten, wilde Schlangen und Löwen, gefährliche Piraten und furchteinflößende Kannibalen. Dabei stellt sich heraus, dass all diese Tiere und Fremden bei weitem gar nicht so schlimm, sondern ziemlich menschlich sind. So kann der Piratenkapitän nicht schwimmen und wird von Sally und ihren Freunden gerettet. Und die Menschenfresser wünschen sich nichts mehr als Abwechslung auf dem Speiseplan. Denn täglich gibt Kokosnüsse und sie würden so gerne aml wieder Menschenfleisch mit Ketchup essen, außer einem unter ihnen, der Vegetarier ist und auf Bananen steht. Sally und ihre Freunde sind ein „marvelous team“, also ein wunderbares Team, und ihr größter Wunsch, „friends forever“, Freunde für immer zu sein, erfüllt sich auch. Wie das wird hier nicht verraten, aber es gibt ein Happy-end. Und ganz viel zu lachen und zu entdecken, nette Kostüme, ein minimalistisch-kreatives Bühnenbild und viele kleine, liebevolle Details, die sich die Musical-Crew hat einfallen lassen, um ihrem Publikum zu gefallen. Mit großem Eifer tanzten, sangen und trommelten die Kinder, das es eine Freude war. Die Viertklässler spielten die Hauptrollen, aber auch die kleineren Schüler trugen ihren Teil mit viel Spielfreude zum Gelingen bei. Ihre Angehörigen waren vor der Aufführung mindestens genauso aufgeregt, wie die kleinen Darsteller, Sänger und Musiker. Mit langem, lautem Applaus wurde ihre Vorführung belohnt. 

Der Autor war extra nach Moosen gekommen, weil ihn diese neue Adaption interessierte und er wissen wollte, wie die Grundschüler sein Stück interpretierten. Es war auch sichtlich angetan. 

Verabschiedung von Lehrer  Erwin Hausmann

Mindestens genauso langen und lauten Applaus gab es zur Verabschiedung von Lehrer Erwin Hausmann, die im Anschluss erfolgte. 40 Jahre lang unterrichtete er in Moosen, das letzte Jahr war er als mobile Reserve in Inning am Holz im Einsatz. Nun mit 63 Jahren möchte er in den Vorruhestand gehen. Schulamtsrat Robert Leiter erinnerte daran, wie Hausmann für die musikalische Entwicklung an der Moosener Schule maßgeblich verantwortlich war, es wohl keine Unterrichtsstunde ohne Musik bei ihm gab. Vielen Lehramtsanwärter habe er das Handwerkszeug mit auf den Weg gegeben, sagte Leiter, auch ihm selber. „Ich wäre nie Schulamtsrat geworden ohne dich. Du hast den jungen Lehrern immer Zuspruch gegeben.“ Auf die übliche Laudation verzichtete er, weil Hausmann kein großes Aufhebens um seine Person mag. Dennoch ergriff auch er das Wort und dankte allen, „die es 40 Jahre lang mit mir ausgehalten haben“, seinen Kollegen, Eltern und vor allem den Schülern, die alle mit ihm an einem Strang zogen. Eigentlich hätte er Profifußballer oder Gitarrist bei den Rolling Stones werden wollen, aber dazu hätte er nicht das Zeug gehabt, meinte er. Zum Abschied gab es für ihn viele Geschenke, überreicht von den Schülern und Leiter, sowie drei Musikstücke von Irish Moos, der Band, die vor 25 Jahren von Lehrer der Moosener Schule gegründet wurde, mit dabei war auch Hausmann versteht sich. til

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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