Natur- und Denkmalschutz

Nachpflanzungen am Naturdenkmal Lindenallee schreitet weiter voran

Pflanzauftakt auf der Wartenberger Ligenschaft mit (v.l.): Christian Pröbst, Dieter Neumaier,  Michael Utschneider, Landrat Martin Bayerstorfer, Grundstückseigentümer Bernhard Picker und Lorenz Voithenleitner vom Obst- und Gartenbauverein
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Pflanzauftakt auf der Wartenberger Ligenschaft mit (v.l.): Christian Pröbst, Dieter Neumaier, Michael Utschneider, Landrat Martin Bayerstorfer, Grundstückseigentümer Bernhard Picker und Lorenz Voithenleitner vom Obst- und Gartenbauverein

Bereits im März 2020 wurden 41 Linden entlang der Lindenallee im Gemeindegebiet von Kirchberg gepflanzt.

Wartenberg – Schritt für Schritt wird das Nachpflanzung Konzept der Lindenallee fortgesetzt. Am Dienstag war nun der Auftakt zu weiteren Nachpflanzungen. In den kommenden Tagen werden nun insgesamt 18 Winterlinden (Tilia Cordata) neben der Straße gepflanzt. Drei davon noch auf Kirchberger Gemeindegebiet, 15 auf Wartenberger Flur. Die entlang der Kreisstraße ED 2 verlaufende Lindenallee zwischen Wartenberg und Kirchberg genießt als Naturdenkmal einen besonderen Schutzstatus. Fällungen einzelner Bäume sorgten für politische Diskussionen, mittlerweile gab es über 100 Meter lange Baumlücken. Mit einem Nachpflanzungs Konzept soll nun sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Wahrung des Naturdenkmals gesichert werden. Derzeit stehen noch 228 der ehemals etwa 500 Bäume des Naturdenkmals. Das neue Konzept des Landratsamtes sieht nun Nachpflanzungen in einem Abstand von rund 2,50 Metern – von der Fahrbahnkante zum Mittelpunkt des Baumes – vor. Bisher war von 4,5 Metern aus Sicherheitsgründen die Rede. Wie Landrat Martin Bayerstorfer vor Ort erklärte, hatte man die 2,5 Meter schließlich zugestanden bekommen, da das Straßenbauamt selbst diesen Abstand an anderen Straßen so wählt. Bereits im März 2020 wurden 41 Linden entlang der Lindenallee im Gemeindegebiet von Kirchberg gepflanzt. Landrat Martin Bayerstorfer freute sich vor Ort über den Fortschritt der Nachpflanzungen. Sein Dank galt beiden Gemeinden vertreten durch die Bürgermeister Christian Pröbst (Wartenberg) und Dieter Neumaier (Kirchberg). Ebenso dankte er der Bürgerstiftung, die durch Michael Utschneider vertreten war. Die Bürgerstiftung beteiligte sich so einstimmig mit fünf Lindenbäumen. Ein großer Dank galt auch den Grundstücksbesitzern, die ihren Grund zur Nachpflanzung zur Verfügung stellten. Bei den Nachpflanzungen handelt es sich um acht bis zehn Jahre alte Bäume, die entweder heimisch oder Gebiets heimisch sind, versicherte Kreisfachberater Michael Klinger. Neun weitere Bäume sollen dann noch im Frühjahr folgen. - bs

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