Entwürfe vorgestellt

Neue Ortsmitte für Maitenbeth

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Der Entwurf für die neue Ortsmitte in Maitenbeth

In der Maitenbether Gemeinderatssitzung kamen zwei Entwürfe auf dem Tisch. Eine endgülitige Entscheidung ist noch nicht gefallen

Maitenbeth – Mit den Anwohnern habe es bezüglich der unterschiedlichen Entwürfe bereits eine Besprechung gegeben, berichtete Bürgermeister Josef Kirchmaier. Im nächsten Schritt sei erst einmal die Kirche zu den Planungen zu hören.Bei zwei Entwürfen der Aschauer Landschaftsarchitekten „grünfabrik“ kam die „Variante 2“ den Vorstellungen am meisten entgegen, fasste der Bürgermeister zusammen. Wichtig sei ein behindertengerechter Zugang zur Kirche, der noch umzusetzen sei. Klar war auch, dass nicht alle Wünsche verwirklicht würden, „dafür ist der Platz zu klein“, bemerkte Herbert Unterhaslberger. Vor allem sei dieser Bereich zu beruhigen, das erreiche man mit einer Sperre in der Haager Straße bei der Abzweigung zur Christopher Straße. Eine Wendemöglichkeit an dieser Stelle sei hilfreich. Die Unterbindung des Verkehrs sahen die Räte als notwendig an, weil sonst Autofahrer die Kirche auf der Suche nach einem freien Parkplatz umrunden. Andererseits soll ein Besuch der Geschäfte und Praxen möglich sein. Die vorhandenen Stellplätze vor den Geschäften könnten für Behinderte reserviert werden, somit müsste jeder Verkehr, auch Lastwagen, rückwärts wieder in Richtung Bürgermeister-Steinweber-Weg hinausfahren. Bäume und ein Pflaster sollen den Platz verschönern, die Anschlagtafel soll kleiner ausfallen. Ob an der Friedhofsmauer gegenüber der Bank Längs- oder Schrägparkplätze entstehen, ist noch offen. Als „sehr schön“ bezeichnete Kirchmaier an dieser Stelle einen Gehweg, der sei „aber auch teuer.“ Parkplätze gebe es der Planung nach auch ausreichend für die Anwohner, wenn auch etwas entfernt, nördlich beim Rathaus. Vor der Alten Post ist ein Dorfbrunnen eingezeichnet. All das sei „noch diskussionswürdig“, meinte der Bürgermeister dazu. Im nächsten Schritt müsse man zuerst einmal mit der Kirchenverwaltung sprechen. Zahlen zu den Kosten gebe es derzeit keine, er hüte sich auch vor einer Schätzung. Wenn, dann komme auf die Anlieger nur eine Beteiligung für einen Minimalausbau zu und insgesamt würden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten erstattet. kg

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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