Ausflugs-Tipp

Neues Kleinod in Buchbach eingeweiht

Pfarrvikar Thomas Barenth bei der Segnung der neuen Kapelle hinter demBerger-Wirt in Kastenberg mit der Ministrantin Sandra Drexler
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Pfarrvikar Thomas Barenth bei der Segnung der neuen Kapelle hinter dem Berger-Wirt in Kastenberg mit der Ministrantin Sandra Drexler

Eine kleine Kapelle, der Patrona Bavaria gewidmet, unweit des Berger-Wirts in Kastenberg

Noch rechtzeitig vor Weihnachten, aber eingeschränkt durch die Corona-Maßnahmen, wurde unweit und hoch über dem Kleinod Zellbrünnl, im Buchbacher Westen mit Blick auf das Erlbachtal, Buchbach, Steeg und bis in die Berge, ein weiteres gläubiges Kleinod geschaffen. Eine kleine Kapelle, der Patrona Bavaria gewidmet, ist unweit des Berger-Wirts in Kastenberg, idyllisch gelegen, ein Symbol der Dankbarkeit entstanden. Sie wurde aufgrund eines im Frühjahr 2019 gegebenen Versprechens von Franz Drexler, dem Berger-Wirt, geschaffen. Nachdem ein geeigneter Standort hinter dem Berger-Anwesen, dem schon in den Grundholden des Schlosses Steeg 1635 erwähnten Bergerguts, gefunden war, erfolgte der Spatenstich Ende September 2019.

Nun wurde die Kapelle im Beisein zahlreicher Nachbarn von Pfarrvikar Thomas Barenth feierlich gesegnet. Im Innenraum befindet sich eine wunderbare Patrona Bavaria, auf der Außenseite ein Kreuz, das aus der kleinen Ortschaft Rozmierka in Oberschlesien/Polen, dem Geburtsort der Mutter der Ehefrau Claudia stammt. Dort fand zeitgleich mit der Einweihungsfeier ein Gottesdienst statt. Von dort kommt auch die Blaskapelle, die zuletzt bei der Maibaumaufstellung in Kastenberg war und in der Pfarrkirche auch einen Gottesdient musikalisch umrahmt hatte. Die Fenster mit ansprechender Glasmalerei der Glasmanufaktur Weinfurtner, Arnbruck im Bayerischen Wald, mit dem Hl. Franz Xaver und dem Hl. Michael, schaffen ein angenehmes Licht und Atmosphäre im Innern der Kapelle. Die Gnadenfigur über dem Altar ist eingerahmt von zwei Puttenköpfen und einem Fatschenkindl. In seiner Predigt würdigte Pfarrer Barenth die Kapelle als einen Ort der für den Zusammenhalt steht, ein Ort der Versammlung, gerade in der aktuellen Situation. Es sei auch ein Ort der Freiheit, mit einem Weitblick, auch um das Wesentliche in seinem Leben in den Blick zu nehmen. Das Weitere sei die Gottesmutter selbst, die Schutzfrau unseres schönen Landes, sie erinnert uns daran, Tag für Tag neu ja zu sagen zum Leben und sie erinnert uns daran, dass sie ja gesagt hat, dass Weihnachten sein kann und dabei die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse zurückgestellt hat. Mit dem anschließenden Segen mit Weihwasser und Weihrauch beendete er die feierliche Segnung des neuen Kleinods in der Pfarrei Buchbach. Die Kapelle und der Platz ist für alle zugänglich, sie ist ein Ort der Fürbitte und des Gebets und lädt zum stillen Verweilen mit einer schönen Aussicht ein.

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