Neujahrsempfang der baustelle

Taufkirchen

(til) – Bereits zum zweiten Mal fand ein Neujahrsempfang von und für die Mitglieder der Baustelle in deren Galerie in der Dorfener Straße statt. Zur Feier des Tages wurde ein Scheck an den ärztlichen Direktor der Isar-Amper-Klinik überreicht und die Werke von drei Holzbildhauern vorgestellt. Michael Keilhacker, einer der vier Baustelle-Initiatoren begrüßte die zahlreichen Gäste. Diese Veranstaltung sei zugleich ein gesellschaftliches Highlight und Auftakt sich den Herausforderungen des neuen Jahres zu stellen, betonte er. Sein Kollege, Dietmar Woikowski, stellte die Ziele des Bauinformationszentrums, in dem sich Handwerker, Künstler und Dienstleister zusammengeschlossen haben nochmal kurz vor. Als Anlaufstelle für alle Bau- und Umbauwilligen wolle man kompetenter Ansprechpartner sein, sich gemeinsam vermarkten und gegenseitig weiterempfehlen. Erfahrungsaustausch, öffentliche Veranstaltungen und Marketingstammtische sind weitere Aktivitäten der Vereinigung. Woikowski, selber ein Meister in der Holzverarbeitung, stellte auch die drei Holzbildhauer mit ihren Werken vor. Arnold Hein aus Mühldorf, Mitglied der Baustelle, Jens Theuerkauf aus Frankfurt und Johannes Rössle aus Peiting, der nicht anwesend sein konnte. Hein, Spezialist für Restaurierung und Rekonstruktion hat sich auf die klassische Bildhauerei spezialisiert. Er hatte u.a. aufwendig erstellte Schach- figuren mit lebensechten Gesichtszügen dabei. Plastisch zeigt sich Theuerkaufs Werk. Er brillierte mit einem idealen Frauentorso ebenso wie mit einem kunstvoll bearbeiteten Baumstamm. Rössle widmet sich der historischen Mythologie. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht immer der Mensch, den er auf seine Grundformen reduziert. Beim Neujahrsempfang wurden 1.500 Euro an Professor Matthias Dose für das Chorea Huntington-Zentrum der Klinik übergeben. Dose erklärte diese Erkrankung, die im Volksmund “Veitstanz” genannt wird. Mit dem Geld soll ein Spezialfahrrad angeschafft werden, das rund 3.500 Euro kostet. Ein Patienten könne es mit einer Begleitperson nutzen. 500 Euro seien bereits an Spenden eingegangen. Nur der Rest sei jetzt noch zu finanzieren.

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