Schöne Tradition

Neujahrsempfang in Taufkirchen - Viele Investitionen geplant, vieles erreicht

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Bürgermeister Franz Hofstetter erhielt langanhaltenden Applaus für seine letzte Neujahrsansprache.

Taufkirchen – „Uns geht‘s so gut“ im Vergleich zu vielen anderen Ländern. „Wir können so viel gemeinsam erleben“, freute sich Bürgermeister Franz Hofstetter bei seiner letzten Neujahrsansprache im gut besuchten Bürgersaal. Beschwingt ging es mit den Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft, Kirche, sozialen und Bildungseinrichtungen, Vereinsvorsitzenden sowie Bürger ins neue Jahr, musikalisch untermalt vom KMS-Akkordeonorchester unter Leitung von Michael Riedmaier. 

Auch dieses Jahr wolle man die vielen Herausforderungen und Chancen angehen, die sich böten, so der Gemeindechef. Die Kommune werde viel investieren, etwa in die Ausstattung des Rathauses mit einer Klimaanlage oder in die Feuerwehren mit neuen Fahrzeugen für Taufkirchen und Moosen oder dem neuen Gerätehaus in Unterhofkirchen. Mit dem lange geplanten Neubau eines Teiles der Mittelschule und der Mehrzweckhalle werde man Mitte Juli beginnen. Auch für die Kinder werde viel getan, so wurden zwei neue Gruppen im Kinderhaus Pauli-Bekehr heuer eingerichtet, zwei weitere sollen im Moosener Kinderhaus entstehen. Zudem entwickle man ein neues Konzept für einen weiteren Waldkindergarten. Das Waldbad soll um ein Lehrschwimmbecken erweitert werden, wenn es die Finanzen erlauben. 

Außerdem arbeite die Gemeinde an einem Mobilitätskonzept, um den Individual-, Rad- und Fußverkehr besser zu steuern und damit positiv zum Klimawandel beizutragen. Dabei würde man sogar ausloten, ob die Bürger im Gemeindebereich kostenlos mit dem Gemeindebus fahren könnten. Das neue Gewerbegebiet in Solching werde gerade erschlossen, fuhr Hofstetter fort, und bis Ende des Jahres wolle man das gesamte Gemeindegebiet mit Breitband erschlossen haben. Auch an der Gemeindeentwicklung in den verschiedenen Ortsteilen werde weitergearbeitet. In der neuen Broschüre „Gut aufgestellt“ werde all dies dargestellt. 

Auch einen kurzen Rückblick über seine bald 24-jährige Amtszeit wagte Hofstetter. Der Neujahrsempfang sei 2003 vom Kulturellen Arbeitskreis ins Leben gerufen worden. Dieser sei eines von vielen Ergebnissen des „einzigartigen Kommunalmarketing-Projektes“ gewesen, das Ende der 90er Jahre startete. Hofstetter erinnerte auch an das einmalige Bürgerengagement, das damals entstand. Stolz zeigte er sich auf weitere Errungeschaften, wie dem Ärztehaus, der Dorferneuerung Moosen, dem neuen Ortszentrum Taufkirchen, dem Erwerb des Wasserschlosses als neuen kulturellen Mittelpunkt oder die Schulen und Kitas. Damit seien viele Angebote und Chancen für alle Generationen geschaffen und die Lebensqualität verbessert worden. Stolz sei er auch auf die aktuell über 3500 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in der Gemeinde, in Hofstetters Augen ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz. 99 Prozent seiner Amtszeit sei gut gewesen. Er dankte den vielen Taufkirchenern, die ihn unterstützt und gefördert hätten. Er erinnerte sich aber auch an schlechte Zeiten, an das Wasserwerk und die Frauenforensik, als er sogar Morddrohungen erhielt, unter denen vor allem seine Familie sehr gelitten hätten. Damit auch künftig in Taufkirchen was vorwärts gehe, brauche es Männer und Frauen, die anpacken und entscheiden, sich nicht ausruhen, lamentieren und diskutieren. Auch er werde sich weiterhin einbringen, etwa als BRK-Vorsitzender, Bezirksrat und, wenn er wieder gewählt werde, als Kreisrat. „Aber an einem so schönen Tag wie heute, werde ich wahrscheinlich eine Skitour machen.“ Bayerstorfer dankte den vielen „unglaublich aktiven Menschen im Landkreis“, die ihren Beitrag leisten würden, damit die Gemeinschaft funktioniere. Er wünschte sich einen Dialog im Politischen und Privaten und dass sich alle weiterhin so stark engagieren, um auch künftig in einem prosperierenden Landkreis leben zu können.  - til

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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