Florian Sterr für Velden

SPD nominiert Florian Sterr als Bürgermeisterkandidaten

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Florian Steer, Bürgermeisterkandidat (8.v.r.) mit den Gemeinderatskandidaten und Marianne Bontzol, SPD-Geschäftsstellenleiterin (2.v.r.), und dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dominik Karl (3.v.r

24-jähriger Zimmerermeister bewirbt sich für den Posten des Veldener Gemeindechefs. Mit sieben Frauen und 13 Männer stellt der SPD-Ortsverein eine starke Truppe für die Kommunalwahlen

Velden – Der kommissarische Ortsvorsitzende Gerhard Babl brachte bei der Nominierungsversammlung seine Freude zum Ausdruck, dass die Veldener SPD eine Kandidatenliste zusammengestellt hat, die erfolgversprechend sei. Mit sieben Frauen und 13 Männern und einem Durchschnittalter von 40 Jahren kann der Ortsverein eine starke Truppe präsentieren. An der Spitze Florian Steer, der für den Ortsverein als Bürgermeisterkandidat antreten wird. Mit seinen 24 Jahren ist er bereits Zimmerermeister, Bautechniker und Betriebswirt. „Daraus kann man sehen“, so Babl, „dass unser Kandidat jede Aufgabe ernst nimmt und diese bestmöglich meistert.“Florian Steer stellte sich kurz vor und umriss, was ihm wichtig ist und wie er sich die Zukunft im Dienste der Bürger von Velden vorstellt. Er möchte den bewährten Stil seines Vorgängers weiterführen, was bedeutet, dass Bewährtes erhalten und Neues bei Bedarf zu gestalten ist. Ziel sei es auch, mit allen Gruppen und Vereinen in der Gemeinde offen, sachlich und fair zusammenzuarbeiten. In vielen Kommunen werden Projekte ausgelagert bzw. fremd vergeben, wie Energieversorgung, Abfallentsorgung, Abwasserwerke, aber auch Trinkwasserversorgung. „Ich werde mich hier stark machen“, so Steer, „dass unser Trinkwasser auch weiterhin aus unseren eigenen Brunnen gewonnen wird und ein qualitativ hochwertiges und wohlschmeckendes Trinkwasser bleibt. Das Gleiche gilt natürlich auch für unsere Abwasseranlagen – dazu müssen wir in Zukunft viel Geld in die Hand nehmen, um die erforderlichen Standards einhalten zu können.“ Als weitere Herausforderung sieht Florian Steer den Ausbau der Infrastruktur – gleichwertige Lebensbedingungen in allen Ortsteilen zu schaffen und sich um die Wirtschaft und Arbeitsplätze im Nahbereich zu kümmern. Als Betriebswirt habe er die finanziellen Risiken durchaus im Blick, so der Bürgermeisterkandidat und es sei ihm auch durchaus bewusst, „dass alles, was wir uns wünschen nicht auf einmal umgesetzt werden kann“. Es müsse ein Plan erarbeitet werden, der nach Dringlichkeit und Notwendigkeit aufgestellt ist, um nicht in die Verschuldung zu geraten. Trotz aller notwendigen Investitionen sollen auch weiterhin die Vereine, die Musikschule, die Kindergärten und die Kinderkrippe unterstützt werden. Abschließend merkte Florian Steer an, dass die Aufgaben eines Gemeindeoberhaupts eine Herausforderung sind, der er sich gerne stelle.Die anwesenden Wahlberechtigten bestimmten Marianne Bontzol zur Versammlungsleiterin, Karl Dominik und Heribert Gaulinger zu den beiden Beisitzern und Sieglinde Stiegler zur Listenverantwortlichen. Bei der anschließend schriftlich durchgeführten Wahl wurde Florian Steer als Bürgermeisterkandidat gewählt. Der Bürgermeisterkandidat bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und unterstrich noch einmal, dass er sich für das Wohl der Gemeinde einsetzen werde.ig

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