Freizeit-Tipp

Oberreither Wildpark mit Corona-Vorgaben wieder geöffnet

Die Tiere bekommen wieder Menschen zu sehen.
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Die Tiere bekommen wieder Menschen zu sehen.

Das Besuchsprozedere richtet sich nach den Landkreisvorgaben

Oberreith – Endlich, nach einem halben Jahr Zwangspause, hat der Oberreither Wildpark wieder geöffnet. Einerseits ein Grund zur Freude, andererseits die bange Frage, kommen Besucher trotz der Einschränkungen? „Nicht optimal, aber besser als zu“, beschreibt es dann auch Geschäftsführer Thomas Mittermair nach dem ersten Wochenende. Von nun an hat bis auf Weiteres der Wildpark täglich von 9 bis 18 Uhr wieder geöffnet. Hunderte kamen gleich zum Start am ersten Wochenende.

Natürlich sei das noch nicht optimal, denn Einschränkungen gebe es, fasst der Geschäftsführer zusammen, aber man sei froh, überhaupt zu öffnen. Ein ermäßigter Eintrittspreis gleicht diejenigen Bereiche aus, die noch geschlossen sind, weil sich dort Besucher zu nahe kommen könnten. Das ändert sich laufend, so dass ein Blick auf die Internetseite des Wildparks (www.wildpark-oberreith.de.) hilfreich ist. So ist jetzt der Waldseilgarten auch wieder geöffnet.

Nach vielen Telefonaten und Interventionen des Zoo- und Wildgehege-Verbands kam die positive Nachricht. Öffnen ja, aber mit Vorgaben. Das sind: FFP2-Maske, negativer Corona-Test und Mindestabstand. Als Folge davon sind Besucher an der frischen Waldluft mit Maske zu sehen. „Nein, der Sinn erschließt sich uns nicht von allen Maßnahmen“, erklärt Mittermair. Wo Menschen aufeinandertreffen, sollte man vorsichtig sein und auch etwas tun, doch im Freien besteht offenbar Spielraum, wie ein Blick zur Landesgartenschau in Ingolstadt zeigt, dort gibt es nämlich keine Maskenpflicht im Freien. „Den Unterschied verstehen wir nicht“, meint Mittermair.

In Oberreith richtet sich derzeit das Besuchsprozedere nach Landkreisvorgaben, die Inzidenzzahl bestimmt nach wie vor alles. Ab einem Wert von null ist eine dicht abschließende FFP2-Maske und Mindestabstand Pflicht, ab Inzidenz 50 kommt eine Terminbuchung übers Internet oder Telefon hinzu, und ab einer Inzidenz von 100 benötigt jeder einen negativen Corona-Test.

Auf Dauer genügen die aktuell noch wenigen Besucher nicht, weiß der Geschäftsführer, denn die Eintritte decken nicht die Kosten. Sei es besser den Wildpark geschlossen zu halten? Nein, entgegnet Mittermair, denn auch für die Mitarbeiter sei es wichtig, dass es weitergeht: „Ich will keinen einzigen verlieren“. Wie die Tiere auf die Besucher reagieren? Die freuen sich, hat der Geschäftsführer beobachtet, vor allem die Ziegen kommen auf die Besucher zu, viele der anderen Tiere nehmen neugierig Witterung in Richtung der Zweibeiner auf. - kg

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