Brauchtum in Zeiten von Corona

Osterkerzen-Verkauf in Dorfen

Maria Bauer bei der Gestaltung der Osterkerzen
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Maria Bauer bei der Gestaltung der Osterkerzen

Der Erlös geht an das Mädchenwaisenhaus „Hogar Sagrado Coraz´on“ in Montero in Bolivien

Ostern feiert die Christenheit die Auferstehung Jesus Christus nach seiner Kreuzigung: Ein Hochfest und Lichtblick in der düsteren Corona-Krise. Die Messfeier zeichnet eine einzigartige Liturgie aus, wobei die Osterkerze eine wichtige Rolle habe. Die Kerze ist in vielen Kulturkreisen eine sehr alte Tradition. Mit dem Anzünden der Kerzen soll ein Symbol für Leben und Licht gesetzt werden.
Mit einigen treuen Helferinnen fertigt Maria Bauer (Foto) aus Dorfen seit über 20 Jahren jeweils etwa 250 Osterkerzen.

Leider mache Corona den Verkauf ihrer Osterkerzen „heuer schwierig“, dennoch sei auch es möglich, eine Osterkerze für sieben Euro zu kaufen: Im Dorfener Dritte-Welt Laden DUKA, im Zeitungsgeschäft Streibl, im Einrichtungshaus Thalmeier, am Bauernmarkt und im Pfarrbüro. „Jeder Cent“ vom Erlös bekomme das Mädchenwaisenhaus „Hogar Sagrado Coraz´on“ in Montero (Bolivien), versichert Bauer. Die Sozialeinrichtung wird vom Dorfener „Freundeskreis Montero“, eine Hilfsinitiative innerhalb der Pfarrei Maria Dorfen, unterstützt. Zu den Gründern gehörte 1998 die Familie Bauer und Kerscher.
Übrigens: Die Osterkerze findet eine erste schriftliche Erwähnung im Jahre 384 im norditalienischen Piacenza. Papst Zosimus verwendete sie seit 417. - we

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