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Parkhaus und andere Maßnahmen

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Haag

(aj) – Positive Bilanz zog Bürgermeister Hermann Dumbs in der Bürgerversammlung. Er listete einige gesteckte Ziele auf, die in Angriff genommen wurde und er stellte das Parkhausmodell vor, das die heimische Wirtschaft fördern soll. Rund 70 Personen, darunter einige Gemeinderatsmitglieder waren in den Bürgersaal gekommen. Die Städtebauförderung forderte schon im Eintrittsjahr 1997 eine Parkierungsanlage, welche Haag auch dringend nötig habe, um Handel und Gewerbe in Haag nachhaltig zu stärken. Fördermittel der Bayerischen Staatsregierung sei-en bereits zugesagt. Aufgrund von Forderungen seitens der zuschussgebenden Stellen bzw. Kostensteigerungen und Uneinig- keiten zur genauen Ausführung belaufen sich die derzeitigen Kosten für die Erstellung des Parkhauses aus ca. 1,8 Millionen Euro für 144 Stellplätze. Auch angesichts dieser hohen Zahlen könne Haag in Zukunft nicht mehr ohne Parkhaus leben und bestehen. Sepp Giessibl, der planende Architekt, stellte nicht nur ein Modell mit Umfeld des Parkhauses vor, sondern ging auch auf die zukünftige Entwicklung von Haag ein in Bezug auf Arbeitsplätze, Kunden und Anwohnern. Ludwig Schletter sprach die immer noch nicht vollzogenen Beschlüssen in Bezug auf die vorläufige Kiesfläche als Parkmöglichkeit an der Rute an. Seitens der Grundstücksbesitzer Günther und Lydia Götzke sei nicht geplant, einfach nur eine Kiesfläche herzustellen und vorhandene Bäume abzuholzen, da sie befürchten, dass dann so schnell in Sachen Parkhaus nichts mehr geschehe und das städtebauliche Problem Rute nie mehr gelöst werde. Neben diesem kontrovers gesehenen Thema, konnte Dumbs auf einige bereits in Angriff genommene Baumaßnahmen verweisen. Mit Unterstützung von vielen freiwilligen Händen konnte beispielsweise im Freibad ein harmonisches Miteinander für die Sanierung zustande kommen. Die kommunale Verkehrsüberwachung für den ruhenden und fliessenden Verkehr wurde durch den Beitritt zum Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit in Töging wieder in geregelte Bahnen gebracht, Straßenzüge saniert und ausgebaut. Die Sanierung der Grund- und Hauptschule habe bereits begonnen und sei mit einer voraussichtlichen Bausumme von 5,8 Millionen Euro ein riesiger Posten für den Gemeinde- bzw. Schulverbandshaushalt. Die Sanierung werde voraussichtlich im Jahr 2011 abgeschlossen sein. Eine Ganztagesklasse laufe bereits und die Mittagsbetreuung mit Hausaufgabenhilfe finde seit dem neuen Schuljahr statt und erfahre auch von Seiten des Familienzentrums Haag entsprechende Hilfe bei der Kleinkinder- und Grippenbetreuung. Für altersschwache Kanäle und verbrauchte Wasserleitungen seien immer wieder hohe laufende Investitionskosten zu berücksichtigen. Die Pro-Kopfverschuldung liege derzeit aber nur bei ca. 316 Euro und sei im Vergleich zum Bayerndurchschnitt von 758 Euro verhältnismässig bürgerfreundlich. In der anschließenden Diskussion, geleitet durch den 2. Bürgermeister Dr. Winfried Weiss, brannten Probleme auf, wie die Zukunft des Schlossturmes, das nächste Woche in einem Gespräch zwischen Gemeinde, Dr. Marcel Huber und dem Staatssekretär Georg Fahrenschon gelöst werden soll. Die noch nicht ausgeführten Erschließungsmaßnahmen im Baugebiet Oberndorf wurden dem Erschließungsträger nochmals durch den Anwalt angemahnt und sollen noch dieses Jahr ausgeführt werden.

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