Historisches Kleinod

Pestkreuz in Buchbach erstrahlt in neuem Glanz

Pestkreuz am südöstlichen Ortsrand von Buchbach
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Das Pestkreuz am südöstlichen Ortsrand von Buchbach am Pestkreuzweg zur ehemaligen Pfarrlinde mit Pfarrerkreuz nach Ziegelstadl oder nach Remelberg und Schwaig/Ella, ist ein Kleinod

Es gehört wohl zu den geschichtsträchtigsten, noch vorhandenen Denkmälern Buchbachs. Gleichzeitig ist es die Erinnerung an ungute Zeiten während des 30-Jährigen Krieges. Klaus Golisch, Karl Neheider und Wolfgang Böhm, drei engagierte Bürger, haben vor vier Jahren das Pestkreuz bis auf den Herrgott aufwendig renoviert und restauriert.

Weil der Isengau- und Landschaftsmaler Lenz Rott auf alten Fotos festgestellt hatte, dass der Herrgott auf dem Pestkreuz ursprünglich bemalt, also „gefasst“ war, schlug er der Gemeinde vor, ihn wieder in den ursprünglichen Zustand zu bringen. Bei der Marktgemeinde stieß das auf große Zustimmung. Nach einigen Tagen auf der Leiter hat Lenz Rott den eisernen Herrgott in ein neues „Gewand“ gebracht, ihn bemalt, also neu „gefasst“.

Das Pestkreuz erstrahlt nun in neuem Glanz und lädt viele Wanderer zum Innehalten ein, gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise zur Erinnerung an frühere Epidemien und Pandemien, wie der Pest im Jahr 1634 in Buchbach. Für dieses uneigennützige und ehrenamtliche Engagement ist den Restauratoren Anerkennung und Lob. - fr

auszusprechen.

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